Die VTZ Saarpfalz geht als Tabellenletzter in die Rückrunde der Oberliga-RPS. Durch den Erfolg der HSG Worms und die klare Heimniederlage der Zweibrücker, sind sie bis ans Tabellenende durchgereicht worden. Noch ist Nichts verloren, doch der Glaube, dass gerade am Freitagabend die Aufholjagd ihren Beginn nimmt, hält sich in Grenzen. Sie empfangen um 20:30 Uhr den Tabellenzweiten und Drittligaabsteiger aus Budenheim. Lediglich gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter aus Homburg haben sie bislang Punkte liegen lassen.

Mit 14 Siegen aus 15 Spielen haben die Sportfreunde Budenheim die Erwartungshaltung, die man vor der Saison an sie hatte, mehr als erfüllt. Dass es trotz dieser bislang starken Bilanz „nur“ für den zweiten Platz reicht, liegt vor allem an dem Spitzenreiter, dem TV Homburg, der bis auf ein Unentschieden über die Liga gefegt ist. Auch im direkten Duell beider Teams behielt der TVH im eigenen Heimspiel die Oberhand und ließ dem Drittligaabsteiger beim deutlichen 34:21 (20:11) nicht den Hauch einer Chance. Doch die Meisterfrage ist dadurch noch lange nicht entschieden. Bei zwei so starken Mannschaften, die in allen anderen Partien sich bis auf eine Ausnahme schadlos gehalten haben, kann jeder Punktverlust zum entscheidenden werden. Und dann gibt es da auch noch das Rückspiel, ausgetragen in Budenheim. Dass dort die Trauben hoch hängen, weiß man nicht erst seit dieser Saison. Auch die VTZ bekam in der Hinrunde beim klaren 35:25 eine kleine Kostprobe. „Das ist eine absolute Spitzenmannschaft der Oberliga-RPS, die so gut wie Nichts anbrennen lässt. Sie haben den zweitbesten Angriff der Liga und genau 100 Tore mehr geworfen als wir. Da kann man sich leicht vorstellen, was uns Freitag erwartet“, sagt VTZ-Coach Marek Galla. Die Mannschaft von Volker Schuster ist von allen Positionen sehr gefährlich. Das macht es für die Gegner auch so schwer sich auf sie einzustellen. Derzeit haben sie in Außenspieler Patrick Hess ihren besten Schützen, gefolgt von den drei Topspielern im Rückraum um Stefan Corazolla, Maximilian Grethen und Sören Dübal. Marek Galla sieht in den Sportfreunden aber nicht nur eine Mannschaft, die viel Offensivpower mitbringt, sondern auch eine, die in der 6:0- oder 5:1-Deckung ordentlich Beton anrühren kann. „Wir haben aber Nichts zu verlieren und können nur gewinnen“, ordnet der 43-jährige Slowake ein.

Zunächst wird es aber darum gehen, dass die Zweibrücker wieder mehr zu ihrem Spiel finden. Im letzten Heimspiel gegen die SG Saulheim zeigten sie sich erneut gerade im Abschluss zu unkonzentriert und harmlos. Gepaart mit teilweise völlig unverständlichen Aussetzern ist kein Blumentopf in der Liga zu gewinnen. Es wird aber auch drauf ankommen, wie gut es ihnen gelingt den eigenen Matchplan umzusetzen und dann auch dabei zu bleiben. Hier sah und sieht Galla eine der größten Baustellen im eigenen Spiel. Er wird nicht müde hervorzuheben, dass die Jungs guten Handball spielen können, jedoch muss es ihnen endlich gelingen, dies über eine komplette Partie auch zu beweisen. Auch wenn die Hoffnung auf zwei Punkte am Freitagabend nicht allzu hoch sein sollte, darf man keineswegs den Fehler machen und die Partie im Vorhinein abzuschenken. Ja, die Sportfreunde sind klarer Favorit und die VTZ kann an sich nur gewinnen, aber nichts desto trotz gilt es umso mehr alles in die Waagschale zu legen und den Favoriten so lange wie möglich zu ärgern. Mit einer guten Leistung kann man mit einem anderen Gefühl in die kommenden Partien gehen.

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