Es hat nicht sollen sein. Die Handballer der VTZ kassieren in Mülheim die dritte Niederlage in Folge. Obwohl sie sich im Vergleich zur Vorwoche deutlich verbessert zeigen, soll es am Ende nicht zum ersten Auswärtserfolg der Saison reichen. Sie verlieren knapp mit 24:22 (13:11) bei Handball Mülheim-Urmitz. Bester Zweibrücker Werfer war Rückraumspieler Robin von Lauppert mit sieben Treffern.

Schon zu Wochenbeginn war ein Jedem klar, dass es eine ganz schwierige Aufgabe werden würde in Mülheim. Durch den Ausfall von Rückraumspieler Moritz Baumgart, der diese Saison bislang beständig gute Leistungen bot, war dem Zweibrücker Trainerduo um Kai Schumann und Philip Wiese, klar, dass ihnen eine wichtige Option in Angriff wie Abwehr fehlen würde. Dem nicht genug, kam es noch Dicker. Auch Routinier und Führungsspieler Tomas Kraucevicius verletzte sich und wird auf unbestimmte Zeit seiner Mannschaft fehlen. Ihn zu ersetzen ist kaum möglich. Doch genau dazu ist man jetzt gezwungen, genauso wie schon bei der Partie in Mülheim. Den Part im rechten Rückraum sollte größtenteils Rechtshänder Dominik Rifel übernehmen.  

(Wird seiner Mannschaft auf unbestimmte Zeit fehlen - Tomas Kraucevicius beim Wurf)

Die Partie verlief zunächst so, wie man es wohl auch erwartet hat. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe. Innerhalb der ersten 30 Minuten wechselt gleich mehrfach die Führung. Obwohl beide Mannschaften in dieser Saison, vor allem Mülheim-Urmitz, für viele Tore und Tempo standen, fokussierten sich beide Teams aufs Verteidigen. Der erste Treffer der Partie fiel erst in der 3. Minute und auch in der Folge zeigten sich beide Abwehrreichen hellwach. Zum Ende der ersten Halbzeit erarbeiteten sich die Hausherren erstmals leichte Vorteile und gingen mit 12:10 in Führung. Dem zwischenzeitlichen 12:11 durch Abdou Belhadi folgte mit dem Schlusspfiff ein verwandelter Siebenmeter des junge Tim Hemmerle zum 13:11 Halbzeitstand. Hemmerle, der bereits letztes Jahr einen sehr guten Eindruck hinterlassen hatte, war auch an diesem Abend der entscheidende Spieler auf Seiten Gastgeber. Neun Tore steuerte der rechte Rückraum bei und behielt bei allen vier Siebenmetern die Oberhand.

In der zweiten Halbzeit sollte die Partie zunächst in Richtung der Rosenstädter kippen. Vor allem Rückraumspieler Robin von Lauppert fand jetzt immer wieder Wege um die Abwehr der Hausherren zu überwinden. Mit seinem vierten Tor in der zweiten Halbzeit brachte er in der 44. Minute seine Farben mit 15:17 in Führung. Lediglich zwei Gegentore in 14 Minuten sprechen eine deutliche Sprache. Danach wurde die Partie wieder ausgeglichener, denn immer wieder verkürzte die Mannschaft von Hilmar Bjarnason, musste aber auch immer wieder die Antwort der Saarpfälzer schlucken. Etwas weniger als acht Minuten vor dem Ende schoss der junge VTZ-Außen, Moritz Michel, das 20:22 und zwang Bjarnason zu einer Reaktion. Er nimmt die Auszeit, die die Partie erneut kippen lassen sollte. Bei den Zweibrückern merkte man jetzt einen gewissen Verschleiß, denn sie leisteten sich einige unnötige und einfache Fehler. Während ihnen selbst in der verbliebenen Spielzeit kein Treffer mehr gelingen sollte, erzielen die Mülheim-Urmitzer gleich vier und gewinnen am Ende knapp aber nicht unverdient mit 24:22.

„Es ist echt bitter. Wie die Jungs sich in der zweiten Halbzeit zurückgekämpft haben war wirklich gut. Leider haben wir es am Ende nochmals in die andere Richtung kippen gelassen. Am Schluss haben wir einfach ein paar Fehler zu viel gemacht, was wohl auch dem geschuldet war, dass die, die viel gespielt haben im Rückraum, am Schluss einfach am Anschlag waren. Die Einstellung war aber viel besser als letzte Woche“, sagt Coach Philip Wiese nach der Partie. Am Sonntag empfangen die Saarpfälzer um 17 Uhr die SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam/Kuhardt und werden den nächsten Anlauf auf den dritten Saisonsieg starten.

Für die VTZ spielten:

Norman Dentzer, Pascal Glöckner im Tor, Robin von Lauppert 7, Julian Kreis 4, Marian Graff 3, Dominik Rifel 2, Abdou Belhadi 2, Tobias Stauch 2, Dirk Buchheit 1, Moritz Michel 1, Dennis Bernt, Jannick Flockerzi, Marcel Groß, Hendrik Rolshausen

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