Es war der erhoffte Befreiungsschlag. Gegen die HSG Eckbachtal haben die Handballer der VTZ endlich wieder einmal alles abgerufen und sich mit einem klaren Heimsieg belohnt. Jetzt soll am kommenden Sonntag der nächste Schritt gemacht werden. Sie empfangen zum zweiten Heimspiel in Folge die HSG Worms. Der Tabellenletzte aus der Nibelungenstadt hatte ebenfalls ein mehr als schweres Auftaktprogramm und ist mit drei Niederlagen in die Saison gestartet. Anpfiff der Partie ist um 17 Uhr in der Westpfalzhalle.

„Wir wussten, dass die letzten drei Spiele enttäuschend für uns waren. Dementsprechend war sich ein Jeder einig, dass es so nicht weitergehen konnte. Wir haben stark trainiert, alles reingehauen und das Resultat davon auf dem Feld gezeigt. Ein Jeder hat Gas gegeben, angetrieben von dem unbedingten Willen diese zwei Punkte hier behalten zu wollen. Die Abwehr war der Schlüssel zum Erfolg, ganz klar“, erklärt Rückraumspieler Robin von Lauppert die Leistungsexplosion seines Teams. Die Zweibrücker hatten sich in der Partie gegen die HSG Eckbachtal sehr spiel- und einsatzfreudig gezeigt. Man merkte zu jeder Sekunde, dass im Vorfeld ein Ruck durch die Mannschaft gegangen war. Das Ergebnis davon war ein souveräner und hochverdienter 37:24-Heimerfolg. Ebenfalls deutlich verbessert zeigte sich von Lauppert. Fünf Tore bei lediglich einem Fehlwurf steuerte das Muskelpaket zum Heimsieg bei. Nach einem guten Spiel gegen die SF Budenheim, wo ihm neun Tore gelangen, war er gegen den TV Homburg nahezu völlig abgemeldet und auch gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen konnte er, auch bedingt durch einen aus der Not geborenen Positionswechsel, nicht die vom ihm gewohnten Akzente setzen. „Ich war mit meiner Leistung im letzten Spiel nicht ganz zufrieden, allerdings ging es für mich so in Ordnung, da ich stark angeschlagen war und bei weitem nicht bei 100 Prozent. Das Spiel gegen Homburg war schlecht von mir, da brauchen wir nicht drüber zu diskutieren. Ich ärgere mich selbst immer noch, wenn ich daran denke, da ich weiß, dass ich mehr kann“, zeigt sich der junge Rückraumspieler selbstkritisch. Gegen Bingen kam vermehrt über den Kreis zum Einsatz und konnte deswegen auch nur bedingt Akzente setzen. „Trotzdem habe ich auch hier versucht mich in den Dienst der Mannschaft zu stellen und alles reingehauen. Wenn mich der Trainer an den Kreis, auf Rechtsaußen oder ins Tor stellt und wir am Ende erfolgreich sind, soll mir das recht sein. Wir gewinnen als Team und nicht als einzelner Spieler“ so von Lauppert.

Während die VTZ mit dem ersten Saisonsieg wieder an Sicherheit gewonnen hat, wartet die HSG Worms noch auf das erste Erfolgserlebnis. Ähnlich wie die Rosenstädter, hatte auch die Mannschaft von HSG-Coach Marco Tremmel ein undankbares Auftaktprogramm. Nacheinander bekamen sie es mit dem TV Homburg, der HSG Rhein-Nahe Bingen und dem SV64 zu tun und musste teilweise schmerzhafte Niederlagen einstecken. Im Gegensatz zur VTZ konnte aber Tremmel bislang nicht auf den vollen Kader zurückgreifen und musste zudem noch den kurzfristigen Abgang seines Kapitäns und Toptorschützen Luca Steinführer verkraften. Steinführer konnte dem Ruf aus der 3. Liga nicht widerstehen und ist nach dem zweiten Spieltag zum ambitionierten Drittligisten TuS Dansenberg gewechselt. Die HSG Worms hat eine sehr spielfreudige Mannschaft, die technisch gut ausgebildet ist. Schon in der letzten Saison haben die Saarpfälzer gesehen, wozu die HSG in der Lage ist, wenn sie mal ins Rollen kommt. Für Tremmel ist die Rollenverteilung am Wochenende aber ganz klar. Die VTZ ist in seinen Augen der Favorit, aber man wolle „seine Chancen suchen und alles reinhauen, um den Gegner 60 Minuten das Leben schwer zu machen“, wird Tremmel auf der vereinseigenen Homepage zitiert.

Die VTZ Saarpfalz ist am Sonntag sicherlich leichter Favorit, doch dies auch nur, wenn sie es erneut schaffen die Leistung vom vergangenen Wochenende abzurufen. Nicht weniger werden sie zeigen müssen, wenn der zweite Sieg in Folge eingefahren werden soll, denn mit welcher Mannschaft die Nibelungenstädter am Ende auftreten, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden, wie im Vorbericht der HGS geschrieben steht. „Mindestens einer aus dem Trio der Langzeitverletzten Jan Eckel, Aleš Muhovec und Marvin Seyfried werde sehr hoffentlich in den Kader zurückkehren, so die Hoffnung des Trainers.“

Leckerbissen des Spieltags

Neben einem hoffentlich spannenden und hochklassigen Handballspiel dürfen sich die Fans auf lecker Rindswürste und Hot Dogs freuen. Was will man mehr…

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