• VTZ zieht im Offensivspektakel den Kürzeren

    VTZ zieht im Offensivspektakel den Kürzeren

    Nichts wurde es aus dem erhofften Heimerfolg zum Abschluss der Hinrunde. Die VTZ Saarpfalz unterlag gestern Abend gegen den VfL Pfullingen zuhause mit 32:38 (16:21), bleibt aber weiterhin auf einem Nichtabstiegsplatz der 3. Liga Süd. Überragende Akteure am gestrigen Abend waren Daniel Schlipphak im Tor des VfL sowie Linksaußen Marc Breckel, der mit zehn Treffern bester Torschütze der Partie war. Read More
  •  VTZ empfängt zum Hinrundenabschluss den VfL Pfullingen

    VTZ empfängt zum Hinrundenabschluss den VfL Pfullingen

    Am Samstagabend um 19 Uhr wird der letzte Spieltag der Hinrunde in der 3. Liga Süd angepfiffen. Die VTZ Saarpfalz empfängt in der heimischen Westpfalzhalle den VfL Pfullingen, der derzeit den neunten Rang in der Tabelle belegt. Die Zielsetzung der VTZ ist ganz klar. Mit einem Sieg soll der Vorsprung auf die Abstiegsplätze ausgebaut oder zumindest gehalten werden. Read More
  • Nichts zu holen beim Vorjahresmeister

    Nichts zu holen beim Vorjahresmeister

    Nach zuletzt zwei Spielen ohne Niederlage, hat es die Zweibrücker Handballer in Kornwestheim wieder erwischt. Der Aufsteiger konnte gegen den Vorjahresmeister bis Mitte der zweiten Halbzeit ganz gut mithalten, ehe sich dann die stark besetzten Kornwestheimer entscheidend absetzen konnten. Das 33:25 (15:12) war laut Trainer Danijel Grgic auch in der Höhe vollkommen in Ordnung. Bester VTZ-Schütze war einmal mehr Tom Paetow mit acht Treffern. Read More
  • „Wir können befreit aufspielen“

    „Wir können befreit aufspielen“

    Für die Handballer der VTZ geht es am Samstag um 20 Uhr zum Vorjahresmeister der 3. Liga Staffel Süd. Der SV Salamander Kornwestheim konnte bislang aber nicht an die Leistungen aus der Vorsaison anknüpfen und findet sich im Tabellenmittelfeld wieder. Dass die Mannschaft von SVK-Trainer Alexander Schur immer noch zur absoluten Spitze zu zählen ist, belegen einige sehr knappe Niederlagen. Beide Mannschaften wollen zum Ende der Hinrunde nochmals Punkte sammeln um sich noch die eine oder andere Position nach oben zu arbeiten. Read More
  • VTZ mit Sensationscoup gegen den TSB Heilbronn-Horkheim

    VTZ mit Sensationscoup gegen den TSB Heilbronn-Horkheim

    Es ist endlich geschafft. Die Handballer der VTZ konnten nach dem mehr als überraschenden 26:25 (9:9) Heimsieg gegen den TSB Heilbronn-Horkheim den ersten Heimsieg in der 3. Liga Süd feiern. Gegen den Tabellendritten zeigte die Mannschaft von Trainer Danijel Grgic, der seinen Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert hat, eine sehr ansprechende und kämpferisch einwandfreie Leistung und belohnte sich mit zwei verdienten Punkten. Ganz stark präsentierten sich am Sonntagabend vor allem Torhüter Yannic Klöckner sowie der neunfache Torschütze Martin Mokris. Read More
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

So haben sie sich das nicht vorgestellt. Die Handballer der VTZ II liegen abgeschlagen am Tabellenende der Saarlandliga können erst einen Punkt auf der Habenseite vorweisen. Dennoch ist und bleibt der Wille des Aufsteigers ungebrochen. Mit allen Mitteln soll das große Ziel „Klassenerhalt“ noch realisiert werden. Besonders die letzten Auftritte geben durchaus Grund zur Hoffnung, dass zur Rückrunde die große Aufholjagd gestartet werden kann.

Auch wenn sie nach den ersten beiden Spielen zwar ohne Punktgewinn starteten, war man sich dennoch im Umfeld schnell einig, dass schon bald die ersten Punkte folgen werden. Gegen die SGH Sankt Ingbert und die HSG TVA/ATSV Saarbrücken, zwei Teams, die vor der Saison von vielen Kennern der Liga ins oberste Tabellendrittel eingeordnet worden waren, musste man sich erst in der Schlussphase bzw. wenige Sekunden vor Ende der Partie geschlagen geben. Doch der Aufsteiger konnte die guten Leistungen vom Saisonbeginn nicht wiederholen und handelte sich weitere Niederlagen ein. Mit jeder weiteren Niederlage wuchs aber auch zeitgleich die Verunsicherung innerhalb der Mannschaft. Auch wenn sie immer wieder auch sehr ansprechende Leistungen zeigten und lange am Punktgewinn schnupperten, versagten zu oft in den entscheidenden Phasen die Nerven. „Ich muss ganz ehrlich sagen, dass wir meiner Meinung nach nicht auf den letzten Platz gehören. Wir waren oft nah dran endlich den ersten Sieg zu feiern, aber leider hat uns dann immer eine gewisse Abgezocktheit gefehlt den Sack zu zumachen. Es ist einfach schade wie es bisher gelaufen ist, weil ich weiß, dass der derzeitige Tabellenplatz nicht das wiederspiegelt wozu die Mannschaft in der Lage ist“, erklärt VTZ-Trainer Marek Galla das große Manko seiner Truppe.

In einer solchen Hinrunde, die geprägt von Misserfolg war, die schlimmsten Niederlagen zu suchen, ist wahrlich nicht leicht. Dennoch weiß der ehemalige slowakische Profihandballer direkt ein paar Beispiele zu nennen. „Erst einmal ist jede Niederlage schlimm und tut weh. Aber am schlimmsten waren dann doch die beiden Punktverluste gegen die HF Illtal 2 sowie die Mannschaft aus Saarbrücken, weil uns hier nur wenige Sekunden vom Punktgewinn getrennt haben. Insgesamt waren es aber vier bis fünf Spiele dir sehr schmerzhaft waren, weil diese Partien auch leicht hätten gewonnen werden können.“ In seiner Analyse macht Galla, der sich seit seinem Wechsel vor über zehn Jahren zur VTZ schnell zu einem der Publikumslieblinge gemausert hat und ein hohes Ansehen für seine Leistungen als Spieler und Trainer genießt, auch keinen Halt vor Selbstkritik. „So wie die Mannschaft Fehler macht, bin auch ich nicht befreit von falschen Entscheidungen. Im Nachhinein kann man sicherlich die eine oder andere Entscheidung innerhalb einer Partie diskutieren.“ Aber nicht für die Mannschaft ist die Saarlandliga Neuland. Auch Trainer Marek Galla braucht seine Zeit sich weiterzuentwickeln. Er übernahm die Mannschaft in der Verbandsliga nach einem gewaltigen Umbruch und schaffte im ersten Jahr dank einer überragenden Rückrunde noch den Klassenerhalt. Bereits im zweiten Jahr hatte er ein Spitzenteam geformt und konnte den Aufstieg feiern. In dieser Saison mussten er und seine Truppe allerdings bisher viel Lehrgeld zahlen, was einfach auch zu einem gewissen Reifungsprozess einer jeden Mannschaft gehört. Und dieser scheint sich auf dem besten Weg zu befinden. Die letzten beiden Partien gegen die HWE Homburg, der als Aufsteiger sich direkt an die Spitze der Saarlandliga gesetzt hat, und den HC Dillingen-Diefflen, der seit Jahren zur Creme de la Creme der Saarlandliga gehört, haben gezeigt, dass die Mannschaft einen großen Schritt nach vorne gemacht hat.

„Wir werden bis zum Schluss alles dafür geben und probieren die Klasse noch zu halten. Wir haben noch die ganze Rückrunde um zu beweisen, dass wir in die Saarlandliga gehören. Wir müssen noch hier und da ein paar kleinere Sachen ändern und dann bin felsenfest davon überzeugt, dass wir noch einige Punkte holen werden“, gibt sich Galla trotz der fast aussichtslosen Situation optimistisch, dass der Klassenerhalt noch realisiert werden kann. Vielleicht hilft aber genau auch diese Situation der Mannschaft, die paar letzten Prozent auf die Platte zu bringen und die große Aufholjagd zu starten, denn zu verlieren haben sie nichts mehr. Im aller günstigsten Fall könnte sogar schon der vorletzte Platz, den zurzeit die HF Illtal 2 mit drei Punkten Vorsprung auf die Saarpfälzer innehat, reichen, die Klasse zu halten. Stand heute sieht es nicht danach aus, dass eine saarländische Mannschaft aus der Oberliga-RPS den Weg in die Saarlandliga antreten muss. Sollte zudem noch der Meister der Saarlandliga die Qualifikation zur Oberliga-RPS überstehen, würde nur noch eine Mannschaft absteigen.

Nach derzeitigem Stand würde die HWE Homburg in der Qualifikation die Saarlandliga vertreten. Da die zweite Mannschaft des SV 64 Zweibrücken nach derzeitigem Stand nicht aufsteigen darf, weil die erste Mannschaft schon in der Oberliga-RPS vertreten ist, sind die nächsten Verfolger mit bereits sechs bzw. sieben Punkten Rückstand der HSV Merzig-Hilbringen, der amtierende Meister TV Niederwürzbach sowie der TuS Brotdorf. Für Trainer Marek Galla sieht es nach einem Zweikampf zwischen dem HSV und der HWE aus. „Das sind die beiden Mannschaften, die bisher den besten Eindruck gemacht haben. Vor allem beim HSV Merzig-Hilbringen muss ich sagen, dass sie eine richtig starke Mannschaft haben, die mir auch gut gefällt. Aber klar, die anderen Verfolger wie Niederwürzbach oder Brotdorf darf man nicht unterschätzen.“

Die Oberligareserve der VTZ hat jetzt erst mal noch Zeit nochmal Kraft zu tanken für ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2018. Am 12.01.2018 um 20:15 Uhr müssen sie dann bei der Bundesligareserve der HG Saarlouis ran, die sich vor der Saison stark verstärkt hat. Wenn die Zweibrücker aber an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen können, ist eine Überraschung durchaus möglich und die Aufholjagd könnte eingeleitet werden.

Unserer Partner

Facebook-Fohlen

Facebook-Aktive