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    Am Samstag, den08.04.2017 findet von 9:00 bis 13:00 Uhr   im Trimini und Nebenräumen ein Weiterbildungslehrgang für Übungsleiter statt. Thema: Grundlagen des Kraft- und Athletiktrainings. Die Teilnahme wird auch für unsere Fachübungsleiter  bescheinigt und der Stundenanteil für die Fortbildung zur Scheinerhaltung anerkannt. Anmeldung unter https://vereinsportal.sportbund-pfalz.de/php/evewa2.php?menu=50&STEP=1&gs_TERMINNR=3746&gs_SERIE=2569 Read More
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Die Handballer der VTZ verlieren ihre drei Auftritte beim Ernst-Thiel-hummel-Cup und schließen das Turnier als Achter ab, was bei dieser namenhaften Konkurrenz auch kaum anders zu erwarten war. Dennoch zeigte man sich auf Zweibrücker Seite recht zufrieden mit den eigenen Auftritten und dem Turnier an sich. Zwei Verletzungen trüben jedoch den guten Eindruck, denn die Grgic-Jungs hinterlassen haben. Kreisläufer und Führungsspieler Wladislaw Kurotschkin fällt mit Mittelfußbruch mindestens acht Wochen aus und auch Neuzugang Dusan Maric fällt vorerst mit einer Schulterprellung aus. Dafür hat sich aber auf der Torhüterposition etwas getan. 

Dass die VTZ Saarpfalz gegen fünf europäische Erstligisten sowie die HG Saarlouis, letztjähriger Zweitligist, und den TuS Dansenberg, der letztes Jahr ein sehr ordentliche Runde in der 3. Liga gespielt hat und sich vor der Saison sehr stark verstärkt hat, als letztjähriger Oberligameister nur Außenseiterchancen haben würde, sollte im Vorfeld auch den kühnsten Optimisten klar gewesen sein. Die Mannschaft um Kapitän Philip Wiese zeigte aber in allen drei Partien ansehnlichen Handball und hätte mit etwas Glück auch einen Sieg feiern können. „Ich denke, dass wir uns gut verkauft haben“, sagte Grgic nach dem Turnier. Bereits vor der ersten Partie hatten die Zweibrücker noch eine erste Überraschung. Torhüter Sven Mevissen war über das Wochenende zur Probe da und hinterließ einen guten Eindruck. „Unser Gasttorhüter ist ein super netter Kerl und war auch sehr gut. Ich hoffe, dass wir uns in den nächsten Tagen einigen können und er zu uns wechselt.“ Dieser Wunsch wurde nur wenige Stunden später erhört. Die Verantwortlichen der VTZ konnten den 20-jährigen von einem Wechsel in die Rosenstadt überzeugen. Er wird zusammen mit Yannic Klöckner das neue Gespann der VTZ bilden. Routinier Christian Ruppert bleibt als Backup weiterhin erhalten.

Im ersten Spiel bekamen es die Saarpfälzer direkt mit einem der Turnierfavoriten zu tun. Gegen den Bundesligisten SG BBM Bietigheim war wie zu erwarten nichts zu holen, obwohl gerade die Anfangsphase der Partie offen gestaltet werden konnte. Der Bundesligist brauchte etwas, bis er in Schwung kam und nutzte vor allem die einfachen Ballverluste des Neudrittligisten. Mitte der ersten Halbzeit dann verletzte sich auch noch Kreisläufer Wladislaw Kurotschkin so schwer am Fuß, dass er nicht mehr mitwirken konnte und direkt ins Krankenhaus gebracht wurde. Am Abend dann wurden die schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Kurotschkin zog sich einen Mittelfußbruch zu und wird seiner Mannschaft mindestens acht bis zehn Wochen fehlen. Für die VTZ wie für Kurotschkin selbst ist das eine ganz bittere Pille, die sie schlucken müssen. „Wladi ist unser Fels in der Brandung und kaum zu ersetzen für uns. Das ist wirklich mehr als schade. Wir müssen jetzt alle enger zusammenrücken um diesen Ausfall irgendwie kompensieren zu können“, erklärt Grgic, der jetzt schon vor Beginn der Runde Angriff wie Abwehr ordentlich umbauen muss, denn Kurotschkin ist eine der zentralen Figuren im VTZ-Spiel. Kurotschkin selbst zeigte sich heute gleichermaßen enttäuscht wie kämpferisch und erklärt: „Ich habe mich sehr gefreut auf die Runde und die Vorbereitung verlief bis jetzt auch super. Kann man aber jetzt nicht mehr ändern. Es tut mir für die Jungs sehr leid, aber wir müssen jetzt trotzdem weiter Gas geben, denn wir sind auch dem richtigen Weg. Ich persönlich werde natürlich alles geben um möglichst schnell und noch stärker zurückzukommen, damit ich der Mannschaft wieder helfen kann.“ In der zweiten Halbzeit konnten die Zweibrücker gegen den Bundesligisten die Fehlerzahl minimieren und die Partie jetzt wieder offener gestalten. Am Ende verloren sie mit 20:14 was man durchaus als Erfolg werten darf.

In der zweiten Partie ging es gegen den österreichischen Vertreter aus Bregenz, der gegen den Ligakonkurrenten der VTZ, den TuS Dansenberg, klar mit 13:7 verlor. Die VTZ zeigte hier ihre beste Turnierleistung und hätte einen Sieg durchaus verdient gehabt. „Meiner Meinung nach war die Niederlage nach Siebenmeterwerfen für uns unverdient“, sagte Grgic. Aus den leichten Vorteilen, die sich die VTZ früh erarbeiten konnte, konnte der letztjährige Oberliga-Meister allerdings keinen Profit schlagen. Die Mannschaft aus Bregenz blieb dran und rettete sich ins Siebenmeterwerfen, wo sie dann die besseren Nerven bewies. Mit etwas mehr Glück hätte auch die VTZ diese Partie siegreich gestalten können und gegen die HG Saarlouis um Plätz fünf spielen. So blieb ihnen am Sonntag nur die Partie um Platz sieben gegen die Schweizer aus Basel.

Gegen den RTV 1879 Basel musste Grgic auf den nächsten Spieler verzichten. Rechtsaußen Dusan Maric zog sich in der Partie gegen Bregenz Handball nach einem unglücklichen Zusammenstoß eine Schulterprellung zu und konnte gegen Basel auch nicht eingesetzt werden. Der ohnehin schon schmale Zweibrücker Kader schrumpfte weiter zusammen. Dennoch ließen sich die Rosenstädter auch davon nicht entmutigen und warfen nochmal alles in die Waagschale. „Es war bis zum Ende ein harter und spannender Fight zwischen beiden Mannschaften. Leider haben uns die beiden Zeitstrafen in der zweiten Halbzeit sehr wehgetan, denn der Gegner nutzte sie um auf drei Toren davonzuziehen, was wir nicht mehr einholen konnten“, erklärte Grgic die Schlüsselszenen. Auch das dritte Spiel ging mit 30:27 verloren, womit den Zweibrückern nur der undankbare achte Platz blieb. Der VTZ-Coach zieht dennoch eine positives Fazit und erklärt: „Für uns war es in der Summe ein gelungenes Trainingswochenende. Wir hatten Testspiele mit starken Gegnern und ich bin sehr zufrieden mit dem wie wir uns präsentiert haben. Natürlich bleibt aber ein mehr als fader Beigeschmack nach den beiden Verletzungen von Wladi und Dusan.“

Den Cup gewann die Mannschaft der SG BBM Bietigheim nach einem hitzigen Finalspiel gegen den französischen Erstligisten aus Dünnkirchen. Dritter wurde die TSG Friesenheim, die das kleine Finale gegen den TuS Dansenberg für sich entscheiden konnte. Fünfter wurde Bregenz Handball, das gegen die HG Saarlouis nichts anbrennen ließ.

In den kommenden Wochen geht es an den Feinschliff, wobei die Arbeit mit dem Ball in den Vordergrund gerückt wird. Dienstag und Mittwoch stehen die nächsten Einheiten auf dem Programm, ehe es am Donnerstag ins Trainingslager in die Schweiz geht. Der viertägige Ausflug wird vor allem dahingehend genutzt, dass es in Richtung Team Building geht und die Mannschaft enger zusammenrückt. Mit dabei ist dann auch Neuzugang Sven Mevissen.

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