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    Das VTZ Trikot der Saison 16/17  Hier können Sie ein individulles Trikot der VT bestellen. Sie können das Trikot in den Größen 116, 128, 140, 150 ,164, S, M, L, XL, XXL und XXXL zum Preis von 55 € bestellen. Wir werden die Bestellungen sammeln und Ihnen Anfang September einen Liefertermin nennen können. Bitte geben Sie bei Ihrer Bestellung Name Adresse gewünschte Rückenummer  und den gewünschten individuelle Namen an. Die Bestellung senden Sie bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Read More
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    Am Samstag, den08.04.2017 findet von 9:00 bis 13:00 Uhr   im Trimini und Nebenräumen ein Weiterbildungslehrgang für Übungsleiter statt. Thema: Grundlagen des Kraft- und Athletiktrainings. Die Teilnahme wird auch für unsere Fachübungsleiter  bescheinigt und der Stundenanteil für die Fortbildung zur Scheinerhaltung anerkannt. Anmeldung unter https://vereinsportal.sportbund-pfalz.de/php/evewa2.php?menu=50&STEP=1&gs_TERMINNR=3746&gs_SERIE=2569 Read More
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Vor gerade mal zwei Jahren noch waren die Handballer der VTZ im Niemandsland angekommen. Nach einer schwachen Runde mit kleinem Kader war man nur noch graues Mittelmaß der Oberliga-RPS. Die Verantwortlichen der VTZ waren gezwungen einen Umbruch einzuleiten, wenn man einen noch tieferen Fall verhindern wollte. Ein Großteil des Kaders damals wurde ausgetauscht und mit Danijel Grgic konnte der absolute Wunschtrainer verpflichtet werden. Bereits im ersten Jahr konnte ein kaum für möglich gehaltener Erfolg erzielt werden, denn neben der Vizemeisterschaft in Oberliga, konnte zudem noch der Pokalsieg errungen werden. Diese Saison konnten die Zweibrücker die überragende letzte Runde nochmals toppen und hochverdient die Meisterschaft erringen. Trainer und Vater des Erfolgs, Danijel Grgic, stand uns heute Rede und Antwort und ließ die Saison nochmals Revue passieren.

(Trainer Danijel Grigc (links) und Vorstand Klaus Biehl (rechts) lachen, als ob sie erahnen können, welchen Erfolg sie nur zwei Jahre später würden feiern können.)

Presse VTZ Saarpfalz: Dado, hättest Du Dir das vor zwei Jahren, als du bei der VTZ angefangen hast, vorstellen können, dass Ihr so schnell einen solchen Erfolg haben würdet?

Danijel Grgic: Natürlich war es mein Ziel innerhalb von zwei bis drei Jahren die VTZ an die Spitze bzw. in die Spitzengruppe der Liga zu führen. Dennoch hatte kaum einer, ebenso wenig wie ich, vor der Saison gedacht, dass das zweite Jahr noch besser wird, denn mit dem VTV Mundenheim und dem SV Zweibrücken kamen gleich zwei Absteiger aus der 3. Liga. Wenn man bedenkt, dass dann da noch die HF Illtal und die SF Budenheim mit zwei überragenden Mannschaften antraten, konnte man die Meisterschaft nicht wirklich erwarten, was für mich persönlich auch kleine Sensation war.

Presse VTZ Saarpfalz: Eure Leistung ist dieses Jahr nicht hoch genug zu bewerten. Ist seid nach Minuspunkten nicht nur der beste Oberliga-RPS-Meister aller Zeiten, sondern zeitgleich auch die beste Meisterabwehr aller Zeiten. War das schon der Schlüssel zum Erfolg?

Danijel Grgic: Zunächst einmal glaube ich, dass wir alle noch etwas Zeit brauchen diesen Erfolg zu begreifen. Egal wie groß die Qualität einer Mannschaft ist, ist es dennoch unglaublich bei 30 Saisonspielen nur drei Niederlagen zu kassieren. Aber ja, diese Coolness, die die Jungs an den Tag gelegt haben, in Verbindung mit unserer Abwehr, war sicherlich auschlaggebend.

Presse VTZ Saarpfalz: An Eurer Saison war für Außenstehende besonders bemerkbar, dass Ihr eine sehr nervenstarke Mannschaft habt. Von den sechs Top-Spielen gegen die drei ärgsten Verfolger habt Ihr nur eins verloren. Und auch in den restlichen Partien wusstet Ihr nahezu immer im richtigen Moment noch eine Schippe drauf zu legen und so noch die Punkte zu ergattern. Worauf führst Du diese Nervenstärke zurück?

Danijel Grgic: Für mich war vor allem entscheidend, dass wir in den sogenannten kleinen Spielen kaum gepatzt haben. Natürlich ist man in den Spitzenspielen besonders heiß. Als Trainer muss man die Jungs da nicht sonderlich motivieren, vor allem dann, wenn es dazu noch ein innerstädtisches Duell sowie ein Derby innerhalb des Handballverbands gibt. Ich denke, dass die Siege gegen die Top-Teams uns viel Selbstvertrauen gegeben haben für die Runde. Ansonsten muss man sagen, dass wir auch genug routinierte Spieler haben, die wissen, dass man immer die Ruhe bewahren muss. Auch unsere starke Deckung hat uns dieses Jahr viel Selbstvertrauen gegeben, da man auch nach ein zwei Gegentreffern wusste, dass man sich vorne den einen oder anderen Fehler erlauben kann. An dieser Stelle muss man aber auch den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft hervorheben. Jeder wusste, dass er sich auf den anderen verlassen kann. Nur so konnten die knappen Partien zu unseren Gunsten noch gedreht werden.

Presse VTZ Saarpfalz: Wann hast du das erste Mal in dieser Runde gedacht, dass es vielleicht wirklich für den großen Wurf reichen könnte?

Danijel Grgic: Nach dem überragenden Start in die Saison habe ich mir schon gedacht, dass wir da weitermachen können, wo wir in der Saison davor aufgehört haben. Auch schon im Vorjahr hatten wir eine sehr starke Hinrunde gespielt, mussten aber in der Rückrunde einige unnötige Niederlagen hinnehmen. Dieses Jahr haben wir in der Winterpause einfach gut gearbeitet und nach den ersten starken Auftritten war ich mir auch sicher, dass die Meisterschaft nur über uns gehen würde. Dennoch kann ich nicht sagen, dass ich zu irgendeinem Zeitpunkt gedacht habe, dass wir durch sind, denn mit einem kleineren Kader wie unserem, kann schon eine Verletzung das Gerüst evtl. zu Fall bringen. Am Ende bin ich aber einfach nur froh, dass wir es geschafft haben.

Presse VTZ Saarpfalz: Ihr habt viele fantastische und gut besuchte Partien dieses Jahr gehabt. Was war für der schönste Erfolg des Jahres?

Danijel Grgic: Der schönste Erfolg des Jahres war natürlich der Aufstieg (lacht). Ich bin kein Mensch, der sich an bestimmten Siegen besonders erfreut. Für mich ist ein Erfolg, dass die Mannschaft sich belohnt hat und gesund geblieben ist. Das ist für mich der größte Erfolg. Bis auf die schwere Verletzung von Alexey Wetz, was mir persönlich sehr leid getan hat, sind wir sonst von Verletzungen weitestgehend verschont geblieben. Ich habe immer versucht auch präventiv zu arbeiten. Ich bin immer sehr froh nach einer Saison, wenn ich weiß, dass wir kaum bis wenig Verletzte hatten. Aber ok, natürlich waren sicherlich die Derbys die Spiele, die besonders in Erinnerung geblieben sind, vor allem der Sieg gegen den SV 64, als wir in den letzten Sekunden den Siegtreffer erzielt haben.

Presse VTZ Saarpfalz: Der Aufstieg wäre also geschafft. Jetzt warten alle darauf zu erfahren in welche Staffel es Euch verschlägt. Staffel West und Staffel Süd sind im Rennen. Wenn Du es Dir aussuchen könntest, welche Staffel würdest Du für Euch wählen?

Danijel Grgic: Obwohl es in der Summe um die 8000 km mehr an Fahrstrecke wäre, würde ich mich wohl dennoch für die Staffel West entscheiden. Da wir, und auch ich als Spieler, viele Mannschaften und Orte aus der Südstaffel noch aus früheren Zeiten kennen, würde mich persönlich die Staffel West mehr reizen. Ich denke, dass dort viel gute Mannschaften sind mit denen wir uns mal vergleichen könnten.

Presse VTZ Saarpfalz: Bislang habt Ihr einen guten Kader, aber für dritte Liga, Stand heute, vielleicht etwas klein. Was macht Dir Hoffnung, dass Ihr die Klasse halten könntet?

Danijel Grgic: Als ich vor zwei Jahren angefangen habe, habe ich den Jungs gesagt, dass wir alles machen um Platz eins zu erreichen und einfach einen Schritt weiter zu kommen. Jetzt haben wir das geschafft und wir werden das zunächst einmal genießen. Wir haben zwar einen kleinen Kader, aber dennoch bin ich in erster Linie erst einmal sehr stolz, dass das Gerüst der Mannschaft unverändert bleibt. Wie viele andere Vereine sind wir jetzt natürlich auf der Suche nach Verstärkungen. Ich hoffe, dass es uns gelingt bezahlbare Verstärkungen und keine Ergänzungen zu finden, wobei man im Moment schon sagen muss, dass der Markt etwas verrücktspielt, wenn man mitkriegt was für teilweise wahnsinnige Gelder auch in der 3. Liga ausgegeben werden. Das macht es für uns natürlich nicht einfacher. Wir werden weiterhin konzentriert arbeiten und versuchen eine gute Fitness uns zu erarbeiten. Wenn man mit einer Mannschaft zusammenarbeitet, schaut man sich zunächst an was für einen Mannschaft bzw. Kader man hat und versucht an sie die Taktik anzupassen. So mache ich das zumindest immer, denn ich bin niemand der einen bestimmten Spielstil im Kopf hat und den versucht auf Teufel komm raus der Mannschaft aufzuerlegen. Meiner Meinung nach können wir nur über eine kompakte und starke Deckung in der 3. Liga bestehen. Wir werden aber definitiv nicht alles ändern und versuchen die Saison zu genießen, unabhängig davon wie viele Rückschläge wir erleiden. Da keiner einen Pfifferling auf uns setzt, haben wir auch keinen Druck.

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