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Ankündigung

Welthirntumortag ZW

Es ist das Spiel des Spieltags in der Oberliga-RPS. Es gibt keine andere Paarung in der Oberliga, die so die Massen anzieht wie das Stadtderby der beiden Zweibrücker Handballmannschaften. Am Samstag um 18 Uhr empfängt die VTZ den Lokalrivale SV 64 Zweibrücken zum zweiten innerstädtischen Vergleich der Saison. Das Hinspiel konnte der Ligaprimus VTZ knapp dank eines Treffers von Kapitän Philip Wiese wenige Sekunden vor Ende der Partie für sich entscheiden.

(Es wird definitiv heiß her gehen - Wladislaw Kurotschkin beim Torwurf)

„Wir wahrscheinlich alle Handballbegeisterten, freuen auch wir uns als Mannschaft schon sehr auf das Derby. Zuletzt wurde man immer wieder auf den Samstag angesprochen und ich denke, dass die Fans sich auf dieses Derby freuen können“, sagt VTZ-Kapitän Philip Wiese. Gerade Wiese wird das Hinspiel noch in guter Erinnerung haben, denn er konnte nicht nur mit seinen Jungs den Sieg bejubeln, sondern war es auch selbst, der die Entscheidung zu Gunsten der VTZ herbeigeführt hatte. Wenige Sekunden vor dem Ende riskierte die VTZ alles und nahm den Torhüter vom Feld um den letzten eigenen Angriff mit einem siebten Feldspieler anzugehen. Dieser Mut wurde belohnt und Wiese erzielte vom Kreis den Siegtreffer. Auch wenn die Motivation für den Samstag kaum größer sein könnte, gibt sich Wiese dennoch gelassen und erklärt: „Die Vorfreude ist schon groß und die Anspannung vor dem Spiel nimmt natürlich immer mehr zu. Aber trotzdem ist das an sich bei jedem Spiel ja der Fall, unabhängig davon, ob es ein Derby ist oder nicht.“

Die VTZ geht zwar als leichter Favorit in die Partie, doch spätestens seit dem letzten Wochenende weiß man, dass es schnell in beide Richtungen gehen kann. Während der SV 64 zuhause den TV Bitburg in alle Einzelteile zerlegt hat, haben die Jungs von VTZ-Trainer Danijel Grgic Auswärts beim VTV Mundenheim eine derbe Niederlage einstecken müssen. Natürlich sind diese beiden Partien nicht miteinander zu vergleichen, doch was danach bleibt ist eben ein positives und eben negatives Gefühl. Inwieweit sich die VTZ-Handballer von der Niederlage erholt haben, wird sich am Samstag zeigen. Obwohl es bisher die einzige Niederlage der VTZ in diesem Kalenderjahr war und der Vorsprung auf den nächsten Verfolger im Kampf um die Meisterschaft weiterhin drei Punkte beträgt, kommt man dennoch nicht umhin festzustellen, dass die Handballer der VTZ nicht mehr ihr Leistungsmaximum erreichen. Auch Danijel Grgic sieht das ganz ähnlich und erklärt: „Bei uns geht die Leistungskurve seit ein paar Wochen langsam nach unten. Das ist meiner Meinung nach nur eine Kopfsache. Wir haben vergessen, was uns davor so stark gemacht hat. Es ist natürlich nicht einfach das abzustellen, aber ich hoffe, dass die Jungs das verstanden haben und wir uns am Samstag wieder als Einheit präsentieren, in der sich jeder für den anderen zerreißt. Sollte uns das nicht gelingen, werden wir kaum eine Chance haben.“ Für den Lokalrivalen ist Grgic indes voll des Lobes. „Sie spielen für mich neben der HF Illtal den schönsten Handball der Liga. Deren großes Plus ist der Zusammenhalt und ihr Tempospiel. Das ist eine Mannschaft mit sehr gut ausgebildeten Spielern. Ich glaube, wenn sie ihre Leistung konstanter abrufen würden, könnten sie jedes Spiel in der Meisterschaft gewinnen.“ Nimmt man mal die Partie bei der TSG Friesenheim vor zwei Wochen aus der Betrachtung heraus, sieht man schnell, dass Grgic mit seiner Einschätzung da durchaus richtig liegen könnte. Gerade in der Rückrunde präsentieren sie sich bisher sehr stark und auch in den Topspielen wissen sie zu überzeugen. So konnten Beispielsweise die SF Budenheim auswärts aus der eigenen Halle geschossen werden.

Von Vorteil für den SV 64 dürfte auf jeden Fall auch sein, dass für sie nach oben wie nach unten in der Tabelle nicht mehr viel geht. Für die VTZ hingegen geht es auch weiterhin um den Aufstieg in die 3. Liga. Sie liegen für den Moment noch komfortabel in Front vor dem ersten Verfolger, doch sonderlich viele Ausrutscher wie am vergangenen Wochenende dürfen sie sich nicht mehr erlauben. Das Restprogramm hat es immer noch in sich und es ist noch lange nichts entschieden. Soweit möchte VTZ-Kapitän Philip Wiese gar nicht schauen und äußerte seine Wünsche für den Samstag. „Ich hoffe auf ein wieder großes Interesse seitens der Zuschauer sowie ein spannendes und faires Spiel. Wenn es dann am Ende so ausgeht wie im Hinspiel wäre das ganz cool.“

Organisatorisch läuft bisher auch alles am Schnürchen und die Verantwortlichen der VTZ können schon jetzt sagen, dass das Spiel erneut gut angenommen wird und viele Karten im Vorverkauf bereits über den Tresen gingen. Für alle die, die bisher keine Tickets ergattern konnten, gibt es an der Abendkasse noch genügend Karten, jedoch sollte man aufgrund des großen Interesses rechtzeitig in der Halle sein.

Kellerduell in der Saarlandliga

Die VTZ II als Schlusslicht der Saarlandliga spielt am Samstagabend um 19:30 Uhr bei der HF Illtal II. Auch wenn das Spiel an diesem Wochenende aus Zweibrücker Sicht fast zur Nebensache wird, darf man keineswegs vergessen, dass es für die HF Illtal II weiterhin um den Klassenerhalt geht. Nach einem kurzen Zwischenhoch zu Beginn des Jahres konnten die Illtaler in den letzten Partien wenig Punkte ergattern und müssen jetzt schleunigst wieder damit anfangen, wenn sie die Hoffnung auf den Klassenerhalt nicht schon bald begraben wollen. Die VTZ II hingegen ist quasi nicht mehr zu retten und kann somit nur noch das Zünglein an der Waage spielen.

Die weibliche C-Jugend zieht einsam ihre Kreise            

Die Meisterschaft in der Oberliga-RPS ist der weiblichen C-Jugend der VTZ an sich nicht mehr zu nehmen. Wohl kaum einer kann sich jetzt noch vorstellen, dass sie den Sieben-Punkte-Vorsprung auf den nächsten Verfolger herschenken werden. Dennoch muss jede Partie aufs Neue erst einmal gespielt werden. Am Samstag empfangen sie um 15:45 Uhr die TSG Friesenheim in der Westpfalzhalle.

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