• „Wir möchten das Unmögliche möglich machen“

    „Wir möchten das Unmögliche möglich machen“

    Die Handballer der VTZ starten in die Vorbereitung auf die neue Saison. Der Oberliga-RPS-Meister des Vorjahres wurde der Staffel Süd der 3. Liga zugeordnet, die die wohl stärkste der vier Staffeln sein wird. Der Kader der Vorsaison konnte im Kern zusammengehalten werden und wurde mit drei neuen Spielern verstärkt. Dennoch sehen nicht wenige in den Zweibrückern den ersten Abstiegskandidaten, der sich aber davon keineswegs entmutigen lässt und voller Vorfreude dem Auftakt am 24.08.2018 zuhause gegen die Rhein-Neckar Löwen II entgegenfiebert. Read More
  • Württemberg dominiert den Terrag Regio Cup

    Württemberg dominiert den Terrag Regio Cup

    Die Mädchen und Jungs des Württembergischen Handballverbands waren am Sonntag nicht zu schlagen. Sowohl die Jungs mit Jahrgang 2003 und jünger, als auch die Mädchen, 2004 und jünger, waren das Maß aller Dinge und konnten verdient den Terrag Regio Cup für sich entscheiden und so dem Gesamtsieg erringen. Der Handballverband Saar musste sich bei den Mädels mit dem sechsten Platz begnügen, während die Jungs immerhin Vierter werden konnten. Die VTZ, die diesen internationalen Vergleich ausgerichtet hat, stellte nicht weniger als sechs Auswahlspielerinnen des HVS. Read More
  • VTZ Ausrichter des diesjährigen Terrag Regio Cup

    VTZ Ausrichter des diesjährigen Terrag Regio Cup

    Während die Saison der Aktiven bereits seit Wochen ein Ende gefunden hat, wird im Jugendhandball fleißig weitertrainiert und hart gearbeitet. Diverse Qualifikationsspiele standen in der Zwischenzeit auf dem Programm. So kämpften die angehenden Handballstars um die Plätze in der Jugendbundesliga, Oberliga-RPS aber auch Saarlandliga. Auch wenn diese Events jetzt langsam ein Ende gefunden haben, steht für einige Talente auch am kommenden Sonntag noch mal ein mehr als interessanter Vergleich auf dem Programm.. Read More
  • VTZ nächste Saison in Staffel Süd

    VTZ nächste Saison in Staffel Süd

    Seit Montag hat das Warten und die Ungewissheit ein Ende. Die Spielkommission der 3. Liga hat einstimmig die Staffeleinteilung für die Saison 2018/2019 beschlossen. Die VTZ Saarpfalz wurde dabei in die Staffel Süd eingeordnet und kann sich auf hoffentlich spannende Derbys mit dem TuS 04 Dansenberg, der HG Saarlouis oder der TSG Haßloch freuen. Dennoch wäre man in Anbetracht der Herausforderung auch nur wenig enttäuscht gewesen, wenn man in der Staffel West gelandet wäre. Read More
  • H1: Interview mit Danijel Grgic

    H1: Interview mit Danijel Grgic

    Vor gerade mal zwei Jahren noch waren die Handballer der VTZ im Niemandsland angekommen. Nach einer schwachen Runde mit kleinem Kader war man nur noch graues Mittelmaß der Oberliga-RPS. Die Verantwortlichen der VTZ waren gezwungen einen Umbruch einzuleiten, wenn man einen noch tieferen Fall verhindern wollte. Ein Großteil des Kaders damals wurde ausgetauscht und mit Danijel Grgic konnte der absolute Wunschtrainer verpflichtet werden. Bereits im ersten Jahr konnte ein kaum für möglich gehaltener Erfolg erzielt werden, denn neben der Vizemeisterschaft in Oberliga, konnte zudem noch der Pokalsieg errungen werden. Diese Saison konnten die Zweibrücker die überragende letzte Runde nochmals toppen und hochverdient die Meisterschaft erringen. Trainer und Vater des Erfolgs, Danijel Grgic, stand uns heute Rede und Antwort und ließ die Saison nochmals Revue passieren. Read More
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Ankündigung

Welthirntumortag ZW

So haben sie sich das nicht vorgestellt. Die Handballer der VTZ II liegen abgeschlagen am Tabellenende der Saarlandliga können erst einen Punkt auf der Habenseite vorweisen. Dennoch ist und bleibt der Wille des Aufsteigers ungebrochen. Mit allen Mitteln soll das große Ziel „Klassenerhalt“ noch realisiert werden. Besonders die letzten Auftritte geben durchaus Grund zur Hoffnung, dass zur Rückrunde die große Aufholjagd gestartet werden kann.

Auch wenn sie nach den ersten beiden Spielen zwar ohne Punktgewinn starteten, war man sich dennoch im Umfeld schnell einig, dass schon bald die ersten Punkte folgen werden. Gegen die SGH Sankt Ingbert und die HSG TVA/ATSV Saarbrücken, zwei Teams, die vor der Saison von vielen Kennern der Liga ins oberste Tabellendrittel eingeordnet worden waren, musste man sich erst in der Schlussphase bzw. wenige Sekunden vor Ende der Partie geschlagen geben. Doch der Aufsteiger konnte die guten Leistungen vom Saisonbeginn nicht wiederholen und handelte sich weitere Niederlagen ein. Mit jeder weiteren Niederlage wuchs aber auch zeitgleich die Verunsicherung innerhalb der Mannschaft. Auch wenn sie immer wieder auch sehr ansprechende Leistungen zeigten und lange am Punktgewinn schnupperten, versagten zu oft in den entscheidenden Phasen die Nerven. „Ich muss ganz ehrlich sagen, dass wir meiner Meinung nach nicht auf den letzten Platz gehören. Wir waren oft nah dran endlich den ersten Sieg zu feiern, aber leider hat uns dann immer eine gewisse Abgezocktheit gefehlt den Sack zu zumachen. Es ist einfach schade wie es bisher gelaufen ist, weil ich weiß, dass der derzeitige Tabellenplatz nicht das wiederspiegelt wozu die Mannschaft in der Lage ist“, erklärt VTZ-Trainer Marek Galla das große Manko seiner Truppe.

In einer solchen Hinrunde, die geprägt von Misserfolg war, die schlimmsten Niederlagen zu suchen, ist wahrlich nicht leicht. Dennoch weiß der ehemalige slowakische Profihandballer direkt ein paar Beispiele zu nennen. „Erst einmal ist jede Niederlage schlimm und tut weh. Aber am schlimmsten waren dann doch die beiden Punktverluste gegen die HF Illtal 2 sowie die Mannschaft aus Saarbrücken, weil uns hier nur wenige Sekunden vom Punktgewinn getrennt haben. Insgesamt waren es aber vier bis fünf Spiele dir sehr schmerzhaft waren, weil diese Partien auch leicht hätten gewonnen werden können.“ In seiner Analyse macht Galla, der sich seit seinem Wechsel vor über zehn Jahren zur VTZ schnell zu einem der Publikumslieblinge gemausert hat und ein hohes Ansehen für seine Leistungen als Spieler und Trainer genießt, auch keinen Halt vor Selbstkritik. „So wie die Mannschaft Fehler macht, bin auch ich nicht befreit von falschen Entscheidungen. Im Nachhinein kann man sicherlich die eine oder andere Entscheidung innerhalb einer Partie diskutieren.“ Aber nicht für die Mannschaft ist die Saarlandliga Neuland. Auch Trainer Marek Galla braucht seine Zeit sich weiterzuentwickeln. Er übernahm die Mannschaft in der Verbandsliga nach einem gewaltigen Umbruch und schaffte im ersten Jahr dank einer überragenden Rückrunde noch den Klassenerhalt. Bereits im zweiten Jahr hatte er ein Spitzenteam geformt und konnte den Aufstieg feiern. In dieser Saison mussten er und seine Truppe allerdings bisher viel Lehrgeld zahlen, was einfach auch zu einem gewissen Reifungsprozess einer jeden Mannschaft gehört. Und dieser scheint sich auf dem besten Weg zu befinden. Die letzten beiden Partien gegen die HWE Homburg, der als Aufsteiger sich direkt an die Spitze der Saarlandliga gesetzt hat, und den HC Dillingen-Diefflen, der seit Jahren zur Creme de la Creme der Saarlandliga gehört, haben gezeigt, dass die Mannschaft einen großen Schritt nach vorne gemacht hat.

„Wir werden bis zum Schluss alles dafür geben und probieren die Klasse noch zu halten. Wir haben noch die ganze Rückrunde um zu beweisen, dass wir in die Saarlandliga gehören. Wir müssen noch hier und da ein paar kleinere Sachen ändern und dann bin felsenfest davon überzeugt, dass wir noch einige Punkte holen werden“, gibt sich Galla trotz der fast aussichtslosen Situation optimistisch, dass der Klassenerhalt noch realisiert werden kann. Vielleicht hilft aber genau auch diese Situation der Mannschaft, die paar letzten Prozent auf die Platte zu bringen und die große Aufholjagd zu starten, denn zu verlieren haben sie nichts mehr. Im aller günstigsten Fall könnte sogar schon der vorletzte Platz, den zurzeit die HF Illtal 2 mit drei Punkten Vorsprung auf die Saarpfälzer innehat, reichen, die Klasse zu halten. Stand heute sieht es nicht danach aus, dass eine saarländische Mannschaft aus der Oberliga-RPS den Weg in die Saarlandliga antreten muss. Sollte zudem noch der Meister der Saarlandliga die Qualifikation zur Oberliga-RPS überstehen, würde nur noch eine Mannschaft absteigen.

Nach derzeitigem Stand würde die HWE Homburg in der Qualifikation die Saarlandliga vertreten. Da die zweite Mannschaft des SV 64 Zweibrücken nach derzeitigem Stand nicht aufsteigen darf, weil die erste Mannschaft schon in der Oberliga-RPS vertreten ist, sind die nächsten Verfolger mit bereits sechs bzw. sieben Punkten Rückstand der HSV Merzig-Hilbringen, der amtierende Meister TV Niederwürzbach sowie der TuS Brotdorf. Für Trainer Marek Galla sieht es nach einem Zweikampf zwischen dem HSV und der HWE aus. „Das sind die beiden Mannschaften, die bisher den besten Eindruck gemacht haben. Vor allem beim HSV Merzig-Hilbringen muss ich sagen, dass sie eine richtig starke Mannschaft haben, die mir auch gut gefällt. Aber klar, die anderen Verfolger wie Niederwürzbach oder Brotdorf darf man nicht unterschätzen.“

Die Oberligareserve der VTZ hat jetzt erst mal noch Zeit nochmal Kraft zu tanken für ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2018. Am 12.01.2018 um 20:15 Uhr müssen sie dann bei der Bundesligareserve der HG Saarlouis ran, die sich vor der Saison stark verstärkt hat. Wenn die Zweibrücker aber an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen können, ist eine Überraschung durchaus möglich und die Aufholjagd könnte eingeleitet werden.

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