• Licht am Ende des Tunnels

    Licht am Ende des Tunnels

    Während die Fußball-Bundesliga bereits wieder begonnen hat, laufen die Planungen für die anstehende Saison in der Handball Oberliga-RPS. Nun gibt es die ersten Ergebnisse.  Read More
  • Vorsichtige Wiederaufnahme des Trainings

    Vorsichtige Wiederaufnahme des Trainings

    Liebe Sportlerinnen und Sportler, nach dem Ende der Saison 2019/20, die der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen ist, möchten wir den Blick nach vorne richten. Read More
  • Handball aktuell (online)

    Handball aktuell (online)

    Liebe Fans, Freunde, Gönner, Spieler, Trainer und Betreuer der VT Zweibrücken-Saarpfalz, am Freitag wäre unser letztes Heimspiel in der Saison 19-20 geplant gewesen. Zu diesem Spiel sollte auch die letzte Ausgabe von Handball aktuell erscheinen und noch einmal einen Rückblick auf eine bewegte Saison geben. Leider ist in diesem Jahr nun alles anders. Wir haben trotzdem eine Ausgabe Handball aktuell (online) erstellt, die Ihr Euch mit Klick auf diesen Link gerne anschauen könnt. Einen besonderen Dank hier an die Firma Conrad & Bothner für die Unterstützung! Bleibt gesund... Eure Handballer der VTZ Saarpfalz Read More
  • Saisonbilanz VTZ

    Saisonbilanz VTZ

    Das derzeit alles bestimmende Thema ist das Coronavirus. Mit einer kaum vorstellbaren Gewalt ist es über die Welt hergefallen und hat dieselbe in Geiselhaft genommen. Das ganze Leben wurde und wird auf den Kopf gestellt. Die COVID-19-Pandemie ist für die gesamte Welt eine große Herausforderung. Es gibt fast keinen Bereich, der nicht davon tangiert wird. Auch der Sport befindet sich in einer Schockstarre, sowohl im Profi, als auch im Amateurbereich. Von dem Erfolg der Eindämmung hängt die Rückkehr in die „neue Normalität“ ab. Wie diese dann aussehen kann und am Ende des Tages auch aussehen wird, ist noch ungewiss. Noch schwerer ist aber dabei der Umgang mit dem Wann, so auch beim Oberligisten VTZ Saarpfalz. Read More
  • Nachruf - Rolf Müller gestorben

    Nachruf - Rolf Müller gestorben

    Die VTZ-Handballer trauern um Rolf Müller. Im Alter von 72 Jahren verstarb Ende April unser ehemaliger Handballer Rolf Müller. Er prägte in den siebziger und achtziger Jahren das Bild der VTZ-Handballer ganz erheblich.  Die VTZ wird dem ehemaligen Juristen (Rechtsanwalt) ein ehrendes Gedenken bewahren. Seiner Familie gilt unsere Anteilnahme. Read More
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Turbulente Wochen liegen hinter den Handballern der VTZ. Ende November entschieden Grgic und der Vorstand der VTZ ihre Zusammenarbeit zum Saisonende zu beenden. Der enorme Aufwand, den Grgic mit Beruf und Handball betrieben hatte, hatte Spuren hinterlassen. Nur wenig später präsentierte die VTZ mit dem Trainerduo Wiese/Schumann die Nachfolger von Grgics Erbe. Geschuldet einer nicht enden wollenden Verletzungsmisere und dem kleinen Kader, konnten die Rosenstädter seit der Bekanntgabe der Trennung allerdings nur noch einen Punkt aus vier Partien ergattern. Noch vor Jahreswechsel entschieden sich dann alle Parteien nach intensiven Überlegungen dazu, die Zusammenarbeit ab sofort zu beenden. Beide Seiten betonen sehr deutlich, dass die sofortige Trennung in beiderseitigem Einvernehmen geschehen ist. Diese Trennung bietet dem neuen Trainerteam der VTZ nun die Möglichkeit der frühzeitigen Einarbeitung und Umsetzung ihre Ziele und Pläne.

Derzeit belegt die VTZ Saarpfalz mit 16:16 Punkten den achten Rang der Oberliga-RPS und befindet sich im Niemandsland der Tabelle. Die VTZ, die unter Grgic große Erfolge feiern konnte, wie den Aufstieg in die 3. Liga oder auch den Pokalsieg, befindet sich im Umbruch. Große Namen und Persönlichkeiten stehen Grgic und dem Verein als Spieler nicht mehr zur Verfügung, so auch Neu-Trainer Philip Wiese. „Einer wie Philip fehlt an allen Ecken und Enden. Er war für uns immer, unabhängig von der Klasse, vorne wie hinten ein wichtiger Spieler. Es war mir eine Ehre mit ihm zusammenzuarbeiten, weil er trotz all seiner Erfahrung wie ein Schwamm alles aufgesaugt hat, was ich ihm gesagt habe um ihn zu korrigieren bzw. ihm Tipps zu geben. Er war auch als Führungspersönlichkeit für die jungen Spieler enorm wichtig und hat eine große Lücke hinterlassen“, beschreibt der ehemalige kroatische Nationalspieler seinen Nachfolger auf der Trainerbank. Ein weiterer Abgang, der die VTZ-Handballer schwer getroffen hat, war der von Kreisläufer Wladislaw Kurotschkin, der dem Ruf seiner alten Heimat und des saarländischen Aushängeschilds im Handball, der HG Saalouis, nicht wiederstehen konnte. Alleine schon diese zwei Führungsspieler zu ersetzen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Da auch der Großteil der Neuzugänge, die für die 3. Liga geholt wurden und die in sie gesteckten Erwartungen nicht erfüllen konnten, den Verein wieder verließen, war man nicht nur Qualitativ sondern auch Quantitativ enorm geschwächt. So ging es mit einem überschaubaren Kader in die Saison, weswegen Grgic von vornherein die Erwartungshaltung versuchte zu dämpfen. Er sah seine Mannschaft vor einem schwierigen Übergangsjahr – und behielt Recht. „Es war nach dem Abstieg, wie auch zu erwarten war, eine schwere Saison für uns. Die Kadergröße hat sich verkleinert, was die Arbeit natürlich nicht vereinfacht hat. Dazu kamen auch immer wieder Verletzungen von Spielern hinzu, sodass wir keine Alternativen hatten. Wenn man sich die Ergebnisse ansieht, waren die Niederlagen zum großen Teil nur mit ein oder zwei Toren Unterschied, wo uns dann das Quäntchen Glück gefehlt hat. Man kann natürlich nicht sagen, dass man damit zufrieden ist, aber ich muss damit leben, denn es ist so wie es ist“, erklärte Grgic auf die Frage, ob er denn enttäuscht sei von dem Abschneiden seiner Mannschaft ist oder es so auch zu erwarten war. Er betonte immer wieder, dass ihnen für einen Platz in der Spitzengruppe einfach die Alternativen fehlen. Wenn Spieler wie Tom Paetow, VTZ-Toptorschütze, oder auch Tomas Kraucevicius nicht gut spielten, er sie dennoch auf dem Feld lassen musste, weil es keine anderen Optionen gab. Zum Ende der Hinrunde wurde aus Sicht der Saarpfälzer die Lage immer prekärer und man konnte teilweise nur noch mit Mühe eine wettkampffähige Mannschaft auf die Beine stellen.

So gesehen, ist es eine mehr als undankbare Aufgabe für das neue Trainerduo jetzt das Ruder zu übernehmen. Einschüchtern lassen aber die beiden ehemaligen Leistungsträger der VTZ davon keineswegs und verfolgen einen ganz klaren Plan. „Wir wollen wieder Freude am Spiel und Selbstvertrauen finden. Ich bin mir sicher, dass es in der Folge daraus auch wieder zu besseren Ergebnissen kommen wird, als noch in den Wochen zuvor“, beschreibt Kai Schumann seine Erwartungshaltung an die Rückrunde. Mit an einer Ausbeute von 1:7 Punkten aus den letzten vier Spielen kann es auch kaum schlechter werden. Was für Grgic noch ein Nachteil in der Hinrunde war, könnte den beiden Neuen auf der VTZ-Bank in die Karten spielen. Gleich vier Spiele in Folge haben sie Heimrecht. Im fünften Spiel geht es gegen den Spitzenreiter und Lokalrivalen SV 64 Zweibrücken. So ergibt sich die Konstellation, dass erst am 15.03. das erste Mal Zweibrücken und die Westpfalzhalle für ein Spiel verlassen werden. Überhaupt haben sie in den verbliebenen 14 Partien noch insgesamt neun zuhause. „Der Spielplan ist für uns natürlich angenehm und machte das Ganze etwas einfacher. Vor allem haben wir so die Möglichkeit vor eigenem Publikum zu zeigen, was wir ändern wollen“, sagt Schumann. Dass man sich mit Prognosen des weiteren Saisonverlaufs in dieser Phase gerne zurückhält, liegt auf der Hand. „Einen bestimmten Tabellenplatz haben wir jetzt nicht im Auge. Wir wollen einfach jedes Spiel ernsthaft angehen und hoffentlich bessere Ergebnisse einfahren. Wir sollten die Rückrunde dazu nutzen um unsere Ideen zu beginnen umzusetzen und so einen Schritt nach dem anderen nach vorne zu machen“, sagt Schumann.

Unabhängig von dem Abschneiden der Mannschaft in der Rückrunde, kommt auf die zwei neuen Trainer bei der VTZ eine große Portion Arbeit zu, denn neben der ersten Mannschaft trainieren die beiden mit Marek Galla zusammen sehr erfolgreich die jüngsten Jahrgänge der VTZ-Jugendmannschaften. Das soll auch so bleiben, jedoch soll im nächsten Schritt die Last auf mehr Schultern verteilt werden, damit man dem begonnenen Projekt in der Jugendarbeit auch weiterhin gerecht wird. „Wir müssen und wollen den Jugendbereich auf breitere Beine stellen und das Trainerteam erweitern. Dann wird die Belastung für mich und Philip vielleicht auch etwas geringer“, sagt der dreifache Papa einer handballbegeisterten Familie. Schumann, wie auch Wiese, können all diesen Aufwand neben ihrem Beruf nur dann ausüben, wenn sie entsprechende Rückendeckung der Familie haben. „Natürlich ist das viel Aufwand aber bei uns ist Handball und Privatleben eins. Die Kinder verbringen gerne viel Zeit in der Halle und meine Frau hat es auch abgenickt“, bestätigt Schumann lachend.

In Sachen Kaderplanung und zukünftiger Ausrichtung ist das neue Trainerteam im Moment ebenfalls stark ausgelastet und kümmert sich Detailbesessen um jede einzelne Entscheidung. Vielen positiven Gesprächen folgen jetzt nach und nach die Zusagen, die in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden können. Der Umbruch ist in vollem Gange und man merkt im gesamten Umfeld eine gewisse Aufbruchsstimmung, die in Anbetracht der Lage auch zwingend notwendig ist.  

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