• Beckmann sichert VTZ II mit dem Schlusspfiff ein verdientes Unentschieden

    Beckmann sichert VTZ II mit dem Schlusspfiff ein verdientes Unentschieden

    Die zweite Mannschaft der VTZ bleibt auch im sechsten Spiel in Folge unbesiegt. Beim 28:28 (15:14) beim ASC Quierschied wusste man auf Zweibrücker Seite nach der Partie nicht so recht, ob man sich über den Punktgewinn in der Schlusssekunde jetzt freuen, oder doch der verpassten Chance auf den doppelten Punktgewinn nachtrauern soll. Dass es immerhin noch wenigstens für das Unentschieden gereicht hat, hatten sie Rückraumspieler Armin Beckmann zu verdanken, der mit dem Schlusspfiff den Ausgleich erzielen konnte. Bester Werfer der Partie war der Zweibrücker Tobias Stauch mit zehn Treffern. Read More
  • „Mehr kann ich nicht verlangen“ – VTZ im letzten Heimspiel des Jahres mit Unentschieden gegen den TV Offenbach

    „Mehr kann ich nicht verlangen“ – VTZ im letzten Heimspiel des Jahres mit Unentschieden gegen den TV Offenbach

    Die Handballer der VTZ teilen sich nach einer umkämpften und spannenden Partie die Punkte mit dem TV Offenbach. Beim 28:28 (15:14) liegen die Zweibrücker nahezu über die komplette Spielzeit vorne und können dennoch glücklich sein mit dem einen Punkt. In den letzten Minuten hatten beide Mannschaften die Chance die Partie für sich zu entscheiden. Bester Werfer der Partie war Tomas Kraucevicius mit elf Treffern. Der Litauer zeigte in Angriff wie Abwehr eine seiner besten Saisonleistungen und verdiente sich so ein Sonderlob seines Trainers. Read More
  • VTZ empfängt zum letzten Heimspiel des Jahres den TV Offenbach

    VTZ empfängt zum letzten Heimspiel des Jahres den TV Offenbach

    Eine durchwachsene Saison haben die Handballer der VTZ bislang hingelegt. Der Absteiger aus der 3. Liga kommt nur schwer in Tritt und sucht schon fast verzweifelt nach seiner Form. Dass es eine schwere Saison werden würde, war allen Beteiligten schon vor der Runde klar. Dennoch muss an dieser Stelle festgehalten werden, dass durchaus mehr drin war. Doch der personelle Umbruch und der schmale Kader forderten immer wieder ihren Tribut. So gesehen kann man sicherlich sagen, dass die VTZ Saarpfalz bislang das Beste aus den diesjährigen Möglichkeiten macht. Das anvisierte Ziel vor der Runde war ein Tabellenplatz im vorderen Drittel. Derzeit reicht es nur für den siebten Rang in der Oberliga-RPS, was für den Moment sicherlich voll und ganz in Ordnung geht. Damit man aber zum Ende der Hinrunde jetzt nicht weiter durchgereicht wird, werden dringend Punkte gebraucht. So auch gegen den sechstplatzierten TV Offenbach am Sonntag ab 18 Uhr. Read More
  • In letzten fünf Minuten den Sieg aus der Hand gegeben

    In letzten fünf Minuten den Sieg aus der Hand gegeben

    Es ist und bleibt bislang nicht die Saison der Rosenstädter. Die Handballer der VTZ verlieren knapp bei der HSG Völklingen mit 23:21 (11:8), obwohl sie fünf Minuten vor dem Ende noch mit zwei Toren führten. Am Ende entschieden diverse Kleinigkeiten gegen den Absteiger aus der 3. Liga, sodass die Gastgeber aus Völklingen am Ende siegreich waren. Bester Werfer der Partie war VTZ-Kapitän Martin Mokris mit acht Treffern, drei davon per Siebenmeter. Read More
  • VTZ reist zum nächsten Derby nach Völklingen

    VTZ reist zum nächsten Derby nach Völklingen

    Nachdem am vergangenen Wochenende das Derby gegen die HF Illtal knapp verloren ging, bekommen die Handballer der VTZ am Samstag bereits die nächste Chance auf einen Derbysieg. Um 20 Uhr treten sie bei der HSG Völklingen an, die seit drei Spielen auf einen Sieg wartet. Von Papier her sind Zweibrücker leichter Favorit, doch, dass das nichts zu heißen hat, wissen sie schon länger. Read More
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Nachdem am vergangenen Wochenende das Derby gegen die HF Illtal knapp verloren ging, bekommen die Handballer der VTZ am Samstag bereits die nächste Chance auf einen Derbysieg. Um 20 Uhr treten sie bei der HSG Völklingen an, die seit drei Spielen auf einen Sieg wartet. Von Papier her sind Zweibrücker leichter Favorit, doch, dass das nichts zu heißen hat, wissen sie schon länger.

Es ist bislang eine schwierige Situation für Mannschaft, Trainerstab und überhaupt das ganze Umfeld der VTZ Saarpfalz. Licht und Schatten wechseln teilweise innerhalb einer Partie gleich mehrfach. Positiven und überragenden Leistungen folgen Einbrüche, wie man sie von den Rosenstädtern kaum gewohnt ist. Dass es schwer werden würde dieses Jahr hat wohl kaum einer angezweifelt. Und obwohl die bisherige Ausbeute durchaus in Ordnung ist und sich im Rahmen der derzeitigen Möglichkeiten bewegt, überwiegt dennoch scheinbar die Enttäuschung über das bisherige Abschneiden in der Oberliga-RPS. Was im ersten Moment sich wenig rosig liest, könnte aber genau das sein, was man jetzt braucht um die Mannschaft und den Verein wieder neu auferstehen zu lassen. Der Drang, die Gier nach Erfolg, ist genau das was die Mannschaft jetzt braucht.

Ihre Gier nach Erfolg dürfen die Jungs um das Kapitänsduo Mokris/Paetow auf Zweibrücker Sicht gerne schon am Samstag unter Beweis stellen. Die knappe Niederlage gegen die HF Illtal in der Vorwoche war zwar bitter, doch die Rosenstädter haben wieder mal beweisen, dass sie nur kleinste Nuancen von der Ligaspitze trennen. So schön und hoffnungsvoll das auch klingt, mindestens genauso sehr gilt es das gegen die vermeintlich kleineren Kaliber der Liga zu beweisen. Bei der HSG Völklingen hingegen geht es in erster Linie darum möglichst früh den Klassenerhalt zu sichern. Die wohl größte Veränderung gab es bei ihnen auf der Trainerbank. Der erfahrene Taktikfuchs Berthold Kreuser hat sich zum Ende der letzten Saison entschieden seiner Trainertätigkeit bei der HSG nicht mehr nachzugehen. Die Verantwortlichen aus Völklingen standen vor der großen Herausforderung den Handballfachmann Kreuser adäquat zu ersetzen, was keine einfache Mission war. Mit dem Franzosen Claude Dolic angelten sie sich einen Trainer, der bereits HSG-Stallgeruch vorweisen kann. Viele Jahre war Dolic zu Oberliga-Zeiten die Schaltzentrale im Rückraum der HSG Völklingen und bewies schon damals, dass hier auch ein großes Trainertalent in ihm schlummert. Wenn man so will, kann man sicherlich sagen, dass das zusammengefunden hat, was zusammengehört. Bislang liest sich die Bilanz der neuen HSG durchaus positiv. Mit Blick auf die bisherigen Ergebnisse lassen sich aber auch einige Parallelen zu bisherigen Saison der VTZ ziehen. Auch bei der HSG fällt auf, dass sie noch zu wenig Konstanz an den Tag legen. Ähnlich wie bei der VTZ folgen auf starke Leistungen gerne mal schwache. Das Potential den Klassenerhalt frühzeitig zu sichern ist aber zweifelsohne da. Mit den Rückraumspielern Alexander Saunus, Niklas Hoff und Thomas Jung haben sie ein starkes Trio zusammen, auch in der Vergangenheit der VTZ immer wieder Probleme bereitet hat. Daneben haben sie aber auch einige erfahrene Akteure in ihrem Kader, die der jungen Mannschaft den nötigen Rückhalt geben sollen, wenn es mal nicht so läuft.

Für die Rosenstädter gilt es am Samstag die HSG von Anfang mit einer starken Defensive zu entmutigen und darüber dann die Sicherheit für den Angriff sich zu holen. Dafür bedarf es aber des kompletten Kaders, was im Moment noch mit einem dicken Fragezeichen versehen ist. Top-Shooter und Kapitän Tom Paetow musste diese Woche im Training wegen Krankheit kürzer zu treten und auch der Einsatz von Linksaußen Richard Wilga wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden. Er laboriert an einer Knieverletzung, die er sich am vergangenen Wochenende zugezogen hat.

Die in der Zwischenzeit geklärte Trainerfrage könnte hier und da bei Saarpfälzern etwas Auftrieb geben. Die Verantwortlichen der VTZ konnten gestern bekannt geben, dass nächste Saison mit Kai Schumann und Philip Wiese zwei ehemalige und hochverdiente Spieler für diesen Job gewonnen werden konnte. Marek Galla wird sie hierbei unterstützen, wobei er sein Hauptaugenmerk im aktiven Handball weiterhin auf die zweite Mannschaft richten will. Dem Jugendbereich bleiben alle drei erhalten.  

Fast Deckungsgleich beschrieben Wiese, als auch Schumann, als einen der Hauptgründe für ihre Entscheidung den Reiz, den diese Aufgabe mit sich bringt. Für Wiese, der auch nach seinem Karriereende als Spieler nie den Kontakt zur ersten Mannschaft verloren hat, fällt es gerade wegen dieser Nähe umso leichter sich dieser Herausforderung zu stellen. Schumann sieht in seinem neuen Posten eine große Chance. „Ich habe einfach das Bedürfnis im Verein Verantwortung zu übernehmen in einer Situation, wo man dem ihm helfen kann“, erklärt Schumann.

Auf die Frage was die beiden ehemaligen Leistungsträger der VTZ sich von dieser Lösung erwarten antwortet Schumann: „Ich sehe es nicht unbedingt als Trainerduo, sondern würde an dieser Stelle auch Marek Galla hier dazu zählen. Ich erwarte verschiedene Sichtweisen und Impulse, die jeder einbringen kann und denke, dass wir uns gut ergänzen werden.“ Auch Wiese ist sich sicher, dass man sich im Team gut ergänzen wird und alle davon profitieren werden.  „Wir kennen uns seit Jahren und haben an sich die gleiche Spielidee. Der für mich große Vorteil in dieser Lösung liegt darin, dass jeden einen etwas anderen Blick auf das Spiel hat und deswegen Sachen sieht, die dem anderen vielleicht verborgen bleiben würden“, erklärt Wiese.

In dem Mehraufwand, erste Mannschaft und Jugend der VTZ, sehen beide keinen großen Stressfaktor. Wiese erklärt: „Als Spieler habe ich ja auch schon die Jugend trainiert. Von daher sehe ich da kein Problem. Im Gegenteil, ich freue mich darauf.“ Wiese, Galla und Schumann haben bislang in der Jugend herausragende Arbeit geleistet und bei den Kleinsten enorm viel bewegt. Und diese Arbeit wollen alle drei auch zukünftig vorantreiben. „Wir wollen den Trainerbereich in der Jugend zukünftig etwas erweitern um die Last einfach auf mehr Schultern zu verteilen. Aber es ist uns allen drei sehr wichtig, dass das, was so gut begonnen hat, vernünftig  mit unserer Hilfe fortgeführt wird. Es wird auf keinen Fall stiefmütterlich behandelt“, stellt Schumann klar. Er verrät auch, dass in der gesamten Ausrichtung des Vereins in allen Bereichen neue Impulse gesetzt werden sollen.

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