• Wiedereinstieg in regulären Trainigsbetrieb

    Wiedereinstieg in regulären Trainigsbetrieb

    Die Mannschaften der VTZ Saarpfalz wollen nach den Schulferien in einen geordneten Trainingsbetrieb wieder einsteigen. Hierfür wurde ein Konzept erarbeitet, das die Sicherheit aller Beteiligten gewährleisten soll. Es wurde ein Hygienekonzept erarbeitet, das wir Euch auf diesem Weg zur Verfügung stellen möchten.  Read More
  • 20 Jahre Mitglied im Saarländischen Handballverband (HVS)

    20 Jahre Mitglied im Saarländischen Handballverband (HVS)

    In der Saison 1999/2000 traten die VTZ-Handballer nach Jahrzehnten der Abwesenheit wieder im Spiel betrieb des HVS zum Wettkampf an. Direkt nach dem 2. Weltkrieg, in Zeiten des Feldhandballs, waren die VTZ-Handballer bis ins Jahr 1964 schon einmal Mitglied dieses Verbandes. Der damalige HVS-Präsident Fried hat den Übertritt von Anfang an gefördert, und die Vertreterversammlung der Vereine hat ihn am Ende abgesegnet. Allerdings mit der Auflage, dass die VTZ als Vizemeister der Oberliga Pfalz im HVS in der um eine Liga tieferen Verbandsliga anfangen musste. Read More
  • Vorbereitungsbeginn und Neustart bei der VTZ

    Vorbereitungsbeginn und Neustart bei der VTZ

    Die Handballer der VTZ stehen vor einer in vielerlei Hinsicht spannenden Saison. Das Trainerteam der VTZ, bestehend aus den beiden VTZ-Urgesteinen Kai Schumann und Philip Wiese, steht vor einer großen Herausforderung. Nicht nur die Integration von insgesamt neun Neuzugängen, die immer noch über allem schwebende Corona-Pandemie sondern auch ein deswegen notwendiger neuer Modus während der Runde werden den beiden Neuen und ihrer Mannschaft alles abverlangen. Am heutigen Abend sind die Zweibrücker in die Saisonvorbereitung gestartet. In den kommenden Wochen gilt es den Grundstein für eine erfolgreiche Saison zu legen. Read More
  • Neues von der VTZ

    Neues von der VTZ

    Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Doch in allen Sportarten beginnt man mit den Planungen, wie es weitergehen kann und soll. So natürlich auch im Handball. Für die kommende Saison in der RPS-Liga sind daher Entscheidungen getroffen worden. Read More
  • Licht am Ende des Tunnels

    Licht am Ende des Tunnels

    Während die Fußball-Bundesliga bereits wieder begonnen hat, laufen die Planungen für die anstehende Saison in der Handball Oberliga-RPS. Nun gibt es die ersten Ergebnisse.  Read More
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Es war mal wieder das erhoffte Handballfest. Wie in der Vergangenheit schon so oft, war es auch gestern Abend wieder Handball der Extraklasse, den beide Mannschaften den 1200 Zuschauern geboten haben. Anders als in den vergangenen Duellen, war es diesmal der SV 64 Zweibrücken, der den Sieg davontragen konnte. Mit 23:24 (10:10) schlugen sie die VTZ Saarpfalz und konnten sich hier vor allem bei Torhüter Marko Ivankovic bedanken, der mit 15 Paraden maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte. Bester Werfer der Partie war VTZ-Kapitän Tom Paetow mit neun Treffern.

„Er war ein ansehnliches Spiel heute. Wir haben es über weite Strecken gut gemacht. Den Unterschied heute hat Marko Ivankovic gemacht, der mit gefühlt 25 Paraden die Partie entschieden hat“, sagte VTZ-Coach Danijel Grgic nach der Partie. Es waren zwar keine 25 sondern „nur“ 15 Paraden, doch dies schmälert keineswegs die Leistung Ivankovics. Vor allem in der Phase, als die VTZ einen Vier-Tore-Rückstand egalisierte und selbst die Chance auf die Führung hatte, war er da. SV-Trainer Stefan Bullacher stimmte seine Trainerkollegen zu und sagte nur kurz und knapp: „Dafür haben wir ihn geholt.“

Vor der Partie hatte Grgic auf die Frage nach den Stärken des Lokalrivalen gefragt geantwortet, dass er im Endeffekt das Gleiche sagen kann, wie schon vor zwei Jahren bei den letzten Duellen. Er behielt Recht. Der SV 64 startete mit einer 3:2:1-Deckung, der sich sehr beweglich und aggressiv zeigte. Vor allem Abwehrchef Tom Grieser, der hinten in der Mitte deckte, schaffte es nahezu gänzlich VT-Kreisläufer Patrick Bach auszuschalten und hielt auch sonst die Abwehr zusammen. Im Angriff setzten sie wie immer auf ihr gewohnt dynamisches und laufintensives Spiel. Die VTZ, ebenfalls wie erwartet, lieferte das Kontrastprogramm. Aus der defensiveren 6:0-Abwehr, die aber nicht minder aggressiv war, versuchten sie den beweglichen SV-Spielern entgegenzutreten – was auch über große Teile der Partie gut gelang. Im Angriff zeigte sich einmal mehr die Handschrift von Danijel Grgic. Seine Jungs suchten in langen und wohl durchdachten Angriff ihre Chance. Man ließ sich nur selten zu unüberlegten Aktionen hinreißen, was auch darin mündete, dass das schnelle Umschaltspiel der Gäste nahezu komplett aus dem Spiel genommen werden konnte.

Den besseren Start erwischten aber eindeutig die Gäste. Nach zwei guten Paraden von Ivankovic, sowie Treffern von Hamann und Schaller, führten sie in der vierten Spielminute bereits mit 0:3. Die VTZ berappelte sich aber allmählich und fand besser in die Partie. Nach Treffern von Tom Paetow sowie Neuzugang Erik Zilincik führten die Hausherren in der 20. Spielminute mit 7:6. SV-Coach Stefan Bullacher reagierte und nahm eine Auszeit, die aus seiner Sicht ihre Wirkung nicht verfehlte. Seine Jungs drehten die Partie und führten knapp fünf Minuten später mit 7:9. Da die Saarpfälzer sich aber erneut nicht abschütteln ließen und jetzt in der Abwehr immer wieder Bälle erobern konnten, glichen sie bis zum Halbzeitpfiff noch aus. Beim Stand von 10:10 wurden die Seiten gewechselt.

Auch in der zweiten Hälfte erwischte der Favorit den besseren Start. In der 35. Spielminute führten sie bereits mit 11:14. Als dann Christopher Huber für die Gäste auf 14:18 (43.) erhöhte, hatte man schon das Gefühl, dass der Spitzenreiter der Oberliga-RPS sich jetzt vorentscheidend absetzen kann. Doch weit gefehlt. Grgic dreht erneut an der einen oder anderen Schraube und bringt beispielsweise mit dem siebten Feldspieler einen zusätzlichen Kreisläufer auf das Feld. Dadurch waren die Gäste gezwungen ihre offensive Deckung aufzugeben, was dem VT-Spiel deutlich entgegenkam. Tor um Tor holten sie jetzt auf und glichen nach einem Treffer von Rechtsaußen Jacob Brauns zum 18:18 aus. Was wäre wenn, ist sicherlich eine der Fragen, die man sich nach der Partie stellen kann. Beim Stand von 18:18 kann VT-Außen Richard Wilga geschickt den Ball erobern. Im Angriff dann spielen die Saarpfälzer Tomas Kraucevicius frei, der aber die mehr als gute Chance nicht nutzen kann. Ivankovic verleiht ihn dazu ins kurze Eck abzuschließen und pariert diesen extrem wichtigen Ball. Im Gegenzug bringt der gute Marc-Robin Eisel seine Farben erneut in Front. Als dann auch noch Tom Grieser auf 18:20 (51.) für den SV 64 erhöht, war man eher skeptisch, ob die VTZ würde erneut die Partie drehen können. Die Mannschaft um das Kapitäns-Duo Mokris/Paetow, das eine solide Vorstellung bot und für 15 der 23 VTZ-Tore verantwortlich war, gab sich keineswegs geschlagen, jedoch hatte der Ligaprimus auf jeden hart erarbeiteten Treffer der Hausherren die passende Antwort. Auch weil Ivankovic jetzt immer wieder Bälle entschärfen konnte und so das Torhüter-Duell mit den VTZ-Torhütern klar für sich entschied. Am Ende gewinnt der SV 64 eine knappe und spannende Partie glücklich aber auch verdient mit 23:24.

Grgic bringt es nach der Partie auf den Punkt: „Wenn wir unsere Chancen machen, ist ein Punktgewinn drin.“ Ein sichtlich glücklicher Stefan Bullacher bedankt sich nach der Partie erstmal ausgiebig beim eigenen Publikum für die tolle Unterstützung, die sie seinen Jungs gegeben hat. „Die Jungs haben es auch gebraucht. Ich bin einfach sehr glücklich über diesen Sieg gegen eine bärenstarke VTZ.“

Für die VTZ spielten:

Yannic Klöckner (1-50, 6 Paraden), Alexander Dörr (50-60, einen Siebenmeter gehalten) im Tor, Tom Paetow 9, Martin Mokris 6/3, Tomas Kraucevicius 3, Jacob Brauns 2, Erik Zilincik 2, Richard Wilga 1, Dennis Bernt, Patrick Bach, Moritz Michel, Dominik Rifel, Jonas Mayer, Robin Schweitzer

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