• „Worms ist ein heißes Pflaster für uns“

    „Worms ist ein heißes Pflaster für uns“

    Die Auswärtswochen der VTZ gehen in die zweite Runde. Am Sonntag gastieren die Jungs von Coach Danijel Grgic bei der HSG Worms und wollen sich mit einem Sieg im oberen Tabellendrittel weiter festbeißen. Dass noch nicht alles rund läuft, konnte man spätestens beim Unentschieden in der Vorwoche beim TV Mülheim sehen. Hier boten die Saarpfälzer nach Meinung von Grgic eine grauenvolle erste Halbzeit. Dank einer Steigerung in der zweiten Halbzeit konnte noch ein Punkt ergattert werden, fast sogar beide. Eine Leistungssteigerung zur letzten Woche ist aber dringend nötig um bei der stark verjüngten HSG am Sonntag zu bestehen. Anpfiff der Partie ist um 18 Uhr. Read More
  • Spielgemeinschaft VTZ und HWE geht ins 3. Jahr

    Spielgemeinschaft VTZ und HWE geht ins 3. Jahr

    Es begann mit einer Idee, die aus der Not geboren worden war. Was als Zweckgemeinschaft begann, entwickelte sich schnell zu einer funktionierenden Partnerschaft. Die Spielgemeinschaft bei der A-Jugend der HWE Erbach/Waldmohr mit der VTZ Saarpfalz geht in die 3. Saison. Wie auch im Jahr zuvor qualifizierte sich die Mannschaft des Trainer-Teams um Aaron Braun, Yannic Klöckner und Martin Grub für die überregionale Oberliga-RPS bei der männlichen A-Jugend. Zielsetzung bleibt wie auch in den Jahren zuvor zunächst jeden Spieler besser zu machen. Read More
  • Nach grauenvoller erster Halbzeit noch Punkt geholt in Mülheim

    Nach grauenvoller erster Halbzeit noch Punkt geholt in Mülheim

    Die Handballer der VTZ beginnen ihre vier Auswärtsspiele in Folge mit einer Punkteteilung bei TV Mülheim. Beim 23:23 (10:7) zeigten sie sich vor allem in Halbzeit eins völlig von der Rolle und konnten sich beim guten Yannic Klöckner im Tor bedanken, dass der Zug nicht schon abgefahren war. Nach einer besseren zweiten Halbzeit war sogar der Sieg möglich und greifbar. Bester Zweibrücker Werfer war erneut Tom Paetow mit neun Treffern. Read More
  • VTZ-Auswärtswochen starten in Mülheim

    VTZ-Auswärtswochen starten in Mülheim

    Nach geglücktem Start in die Saison mit einem Heimsieg gegen die HSG Eckbachtal, starten am Samstag für die VTZ-Handballer die Auswärtswochen. Vier Spiele in Folge gilt es für die Männer von Danijel Grgic in der Fremde zu bestehen. Den Anfang machen sie am Samstag um 18 Uhr beim TV Mülheim. Auch der TVM ist trotz Verletztenmisere siegreich in die Runde gestartet und bezwang Auswärts den Saarlandliga-Aufsteiger HC Dillingen-Diefflen. Obwohl beide Mannschaften einen guten Start in die Saison erwischt haben, sehen sich beide am Wochenende keineswegs als Favoriten. Read More
  • „Es ist gut, dass nicht alles perfekt ist“

    „Es ist gut, dass nicht alles perfekt ist“

    Den Handballern der VTZ ist der Ligastart geglückt. Mit 33:20 (17:10) gewinnen sie gegen die HSG Eckbachtal, die lediglich in der ersten viertel Stunde mithalten konnte. Es war, wie so oft am ersten Spieltag, eine Partie, bei der man beiden Mannschaften anmerkte, dass noch nicht alles passt. Mit zunehmender Spieldauer aber kam der VT-Motor immer besser ins Rollen. Bester Werfer der Partie war Neu-Kapitän Tom Paetow mit insgesamt zehn Treffern. Read More
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Es begann mit einer Idee, die aus der Not geboren worden war. Was als Zweckgemeinschaft begann, entwickelte sich schnell zu einer funktionierenden Partnerschaft. Die Spielgemeinschaft bei der A-Jugend der HWE Erbach/Waldmohr mit der VTZ Saarpfalz geht in die 3. Saison. Wie auch im Jahr zuvor qualifizierte sich die Mannschaft des Trainer-Teams um Aaron Braun, Yannic Klöckner und Martin Grub für die überregionale Oberliga-RPS bei der männlichen A-Jugend. Zielsetzung bleibt wie auch in den Jahren zuvor zunächst jeden Spieler besser zu machen.

Die Initiative für die Zusammenarbeit ging von VTZ-Vorstandsmitglied Martin Grub aus. Aaron Braun erinnert sich: „Der erste Kontakt entstand durch ein Telefonat mit und von Seiten Martin Grub. Martin war der Initiator. Konkreter haben wir uns dann ein Jahr später besprochen, als ich zur zweiten Mannschaft der VTZ gewechselt bin und wir uns persönlich kennen gelernt haben.“ Man wurde sich schnell einig, auch deswegen, weil auf beiden Seiten die Not groß war. Beide Mannschaften hatten nicht ausreichend Spieler, aber auch die Problematik mit fehlenden Hallenzeiten stand im Raum. „Mein Ziel war es für beide Seiten höherklassigen Jugendhandball bieten zu können“, erklärt Martin Grub den in der Summe wohl gewichtigsten Grund für die Zusammenarbeit. Die Erwartungen, die gehegt wurden, konnten erfüllt werden. „Ein großer Teil der Erwartungen wurde erfüllt. Wir können den Jungs sowohl im Training als auch im Spielbetrieb ein sehr ordentliches Niveau bieten. Die Zusammenarbeit von Yannic Klöckner und mir mit Aaron Braun, aber auch dem gesamten Umfeld aus Eltern und der HWE ist absolut positiv, sehr unkompliziert und freundschaftlich“, beschreibt Grub, der aber auch zeitgleich sein Bedauern dahingehend äußert, dass durch den Mehraufwand, den die Jungs für die Trainingseinheiten und die Auswärtsreisen aufbringen müssen, den einen oder anderen dazu gebracht haben nicht mehr mitzumachen. Auch Braun spricht von viel Harmonie zwischen Trainern und Spielern und sieht aus Sicht des Leistungssportgedankens die Erwartungen erfüllt. Er sieht in der Oberliga-RPS die optimale Klasse für seine Jungs.  

Auch für die Zukunft wünscht sich Martin Grub von der VTZ eine Zusammenarbeit. Er sieht unter den aktuellen Entwicklungen große Probleme auf die Vereine zukommen, sollte die Bereitschaft zu Kooperationen sinken. „Ich halte die Zusammenarbeit zwischen Vereinen für den besseren Weg, als bei anderen Spiele abzuwerben. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass dann Mannschaften und sogar ganze Verein kaputt gehen. Dann wird die Basis unseres Sport zerstört.“ HWE-Coach Aaron Braun sieht es ganz ähnlich und befürchtet ebenfalls, geprägt durch den demografischen Wandel und die allgemeine Entwicklung im Mannschaftssport, dass es in wenigen Jahren kaum noch Einzelvereine geben wird, die nicht zum rechten Zeitpunkt den passenden Partner gefunden haben. Dennoch fände er es besser, wenn jeder Verein genügend Spieler zur Verfügung hätte, um auch alleine spielfähig zu sein. „Das Saarland ist so klein, dass jede Spielgemeinschaft den Spielbetrieb gefährdet“, erklärt Braun. Trotz all dem könnte er sich aber durchaus auch eine langfristige Kooperation mit der VTZ sehr gut vorstellen und spinnt die Gedanken mal etwas weiter. „Ich träume von einer Art Jugendakademie mit angegliedertem „Profibereich“. So könnte die erste Herrenmannschaft der VTZ eine Art Profikader darstellen, in dem die Besten um den maximalen sportlichen Erfolg spielen und darüber hinaus die Stammvereine den Jugendaufbau fördern und gestalten. Das Einzugsgebiet für die Kinder in der Region wäre enorm und es könnte was wachsen“, sagt Braun. Voraussetzung hierfür ist wieder mehr Kinder in die Halle zu bekommen, was ohne eine Zusammenarbeit mit den Schulen kaum machbar ist. In Anbetracht der Lage und der zurückliegenden Entwicklung, sieht Braun die Gedankenspiele des Deutschen Handballbundes sehr kritisch und erklärt: „Sollte das Vorhaben des DHB durchgehen, wonach die Landesverbände gekürzt und als Beispiel das Saarland als Landesverband mit einem Nachbar zusammenzulegt werden soll, wird es doppelt schwer leistungsorientierten Handball anzubieten, denn dann müssten bereits die Kleinen teilweise große Strecken für Auswärtsfahrten in Kauf nehmen, was organisatorisch nicht einfach so zu bewerkstelligen ist.“

Zielsetzung für die nächste Runde geben Grub, als auch Braun, unisono die Entwicklung der Jungs als Handballspieler als auch in der sozialen Gemeinschaft aus. „Nach der Runde soll jeder Spieler von sich behaupten können, dass er als besserer Spieler geht als er zuvor gestartet ist“, bringt Braun das Sportliche auf den Punkt. Nicht zuletzt hofft und erwartet man ein besseres Abschneiden als noch in der Runde zuvor. Hier musste die Mannschaft viel Lehrgeld zahlen, auch wenn sich nahezu alle Spieler gut weiterentwickelt haben. Unabhängig von den Ergebnissen bleibt aber das Hauptziel die Weiterentwicklung und das Schrittweise heranführen an den Erwachsenhandball.

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