• Den unbequemen Aufsteiger nicht auf die leichte Schulter nehmen

    Den unbequemen Aufsteiger nicht auf die leichte Schulter nehmen

    Am Freitag, dem 15.11.2019 um 20 Uhr, empfängt die VTZ Saarpfalz den Aufsteiger TuS Dansenberg II. Die Drittligareserve aus Dansenberg konnte sich vor der Runde über den Umweg der Qualifikation gegen namhafte Konkurrenz durchsetzen und so eine bemerkenswerte Runde mit dem Aufstieg in der Oberliga-RPS krönen. Mit drei Siegen und sieben Niederlagen ist die bisherige Ausbeute der jungen TuS-Mannschaft durchaus in Ordnung. Read More
  • Zweite Mannschaft mit drittem Sieg in Folge

    Zweite Mannschaft mit drittem Sieg in Folge

    Die Bezirksliga-Mannschaft der VTZ findet sich in der neuen Klasse immer besser zurecht. Mit dem 34:23 (15:9) Heimerfolg konnte der dritte Sieg in Folge in der Bezirksliga Ost gefeiert werden. Gegen den TuS Wiebelskirchen ließen die Jungs von Coach Marek Galla von Anfang an keine Zweifel aufkommen wer das Spiel für sich entscheiden würde. Bester Werfer der Partie war VTZ-Rückraumspieler Tobias Stauch mit neun Treffern. Read More
  • „Es hat nicht sollen sein“ – VTZ verliert in Saulheim mit 25:23

    „Es hat nicht sollen sein“ – VTZ verliert in Saulheim mit 25:23

    Die Handballer der VTZ zeigen bei der SG Saulheim eine ganz starke Vorstellung, aber verlieren die umkämpfte Partie denkbar knapp mit 25:23 (11:12). VTZ-Coach Danijel Grgic zeigte sich nach der Partie sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs. Bester Werfer der Partie war der Zweibrücker Kapitän Tom Paetow mit starken 14 Treffern. Read More
  • VTZ reist als klarer Underdog nach Saulheim

    VTZ reist als klarer Underdog nach Saulheim

    Eines der schwierigsten Auswärtsspiele der Saison steht der VTZ Saarpfalz am Samstag bevor. Sie tritt um 19 Uhr im Ritter-Hundt-Zentrum auf die SG Saulheim. Die SG spielt bislang eine recht gute Saison und hat sich auf dem zweiten Tabellenplatz hinter Spitzenreiter SV 64 Zweibrücken festgebissen. Damit erfüllt die Mannschaft von Trainer Kai Christmann die Erwartungshaltung von vor der Saison. Zu allem Übel, herrscht in Saulheim zusätzlich Harzverbot, was für viele Mannschaften, die es sonst gewohnt sind mit Harz zu trainieren und zu spielen, die Partie ungleich schwerer macht. Read More
  • Robin Schweitzer beschert VTZ II wichtigen Auswärtserfolg

    Robin Schweitzer beschert VTZ II wichtigen Auswärtserfolg

    Das war nichts für schwache Nerven. Die Bezirksliga-Mannschaft der VTZ gewinnt bei der HSG Ottweiler/Steinbach II knapp mit 19:20 (11:11). Nachdem die VTZ II einen mehr als guten Start in die Partie gelegt hat, kämpften sich die Hausherren bis zum Halbzeitpfiff zurück. In der zweiten Halbzeit blieb es enges Spiel, das Robin Schweitzer, der auch mit zehn Treffern bester Werfer der Partie war, mit seinem Siegtreffer nach Ablauf der Spielzeit für seine Farben entscheiden konnte. Read More
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Das Abenteuer 3. Liga endet für die VTZ Saarpfalz nach nur einer Saison. Der Aufsteiger kann in der ersten Saisonhälfte noch gut mithalten. Zu Beginn der Rückrunde verlassen sie sogar kurzzeitig nach Siegen gegen die direkten Konkurrenten die Abstiegsränge. Dann aber verließ die Mannschaft von Trainer Danijel Grgic das Glück. Nach dem letzten Saisonsieg gegen den TVS Baden-Baden holten die Saarpfälzer in den darauffolgenden zehn Spielen nur noch einen Punkt und stiegen am Ende als Tabellenfünfzehnter ab. Nächstes Jahr will man in der Oberliga-RPS wieder eine gute Runde spielen und zu alter Stärke zurückfinden.

„Für mich persönlich war es eine enttäuschende Saison. Natürlich haben wir alle gewusst, dass es schwer wird und wir der Underdog sind, aber ich denke dennoch, dass wir genug Möglichkeiten hatten mehr Punkte zu sammeln, die wir nicht genutzt haben“, antwortet Grgic auf die Frage, wie er die Saison rückblickend einordnen würde. Die Stärke der wohl stärksten 3. Liga der Welt hat ihn aber kaum überrascht. „Die Liga war so, wie ich sie auch erwartet habe. Es gibt viele gute Mannschaften, die sehr gut ausgebildet sind und sehr schnell spielen. Das war vor allem auch den vielen Spielern geschuldet, die schon Erfahrungen in höheren Ligen gesammelt haben.“ Auf Zweibrücker Seite hingegen hatten nur wenige solche Erfahrungen bislang gemacht, was sich oftmals in der Schlussphase einer Partie bemerkbar machte. In den mangelnden Erfahrung und Routine machte Grgic aber nicht das Hauptmanko seiner Mannschaft aus, sondern vor allem Qualitativ hatte man wenig entgegenzusetzen. Zu allem Überfluss sah der ehemalige kroatische Nationalspieler auch zu wenig Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft, was er während der Saison bereits immer mal wieder bemängelt hat. „Das große Manko waren die Qualität sowie der Zusammenhalt des Kaders. Das war nicht wie in den vergangenen Jahren, weil man nicht das große Ganze im Blick gehabt hat als Mannschaft, sondern viel mehr die persönlichen Ziele in den Vordergrund gerückt hat.“ Dass die anderen Mannschaften weniger ausrechenbar waren in ihrem Spiel als die VTZ, weist Grgic entschieden zurück. „Die Qualität der Mannschaft gab einfach nicht mehr her. Auch andere Teams haben ihren Spielstil und ihre Spielzüge über 30 Spieltage gespielt und hatten auch zwei Sorten von Deckungen gehabt. Die anderen Mannschaften waren nicht variabler als wir“ erklärt Grgic. War man in den Spielzeiten davor noch viel über Fitness gekommen und wusste so enge Spiele zum Ende hin für sich zu entscheiden, konnten dieses Jahr diesen Trumpf nicht greifen. „Wir waren genauso fit, wie in den Jahren zuvor, aber diese Saison hat das nicht ausgereicht. Um in dieser Liga mitzuhalten, reichen drei Einheiten pro Woche nicht aus um alle Komponenten des Handballs zu trainieren.“ Diese Erkenntnisse liefern vielleicht die Erklärung für den verpassten Klassenerhalt, können die Enttäuschung aber dennoch kaum lindern.

Auf die Frage nach der besten Partie seiner Mannschaft in dieser Saison erklärt Grgic: „Alle Spiele, in denen wir Punkte geholt haben, waren für mich Highlights. Der Höhepunkt war wahrscheinlich der Heimsieg gegen Heilbronn.“ Als schlimmste Momente nennt er die beiden Heimniederlagen gegen den TV Willstätt sowie den HC Oppenweiler/Backnang. Aus Sicht vieler Fans dürfte aber mit Abstand die schlimmste Niederlage der Saison die Hinrundenpartie gegen die HG Saarlouis sein. Die VTZ führte nahezu über die komplette Spielzeit und hatte in der Westpfalzhalle lange Zeit als Sieger ausgesehen, doch mit dem Schlusspfiff entschied der Zweitligaabsteiger die Partie zu seinen Gunsten dank eines Treffers von Josip Grbavac.

In der kommenden Saison steht die VTZ Saarpfalz vor einem kleinen Umbruch. Mit Kapitän Philip Wiese und Kreisläufer Wladislaw Kurotschkin stehen Grgic nächste Saison die zwei wohl größten Stützen der Mannschaft der vergangenen Jahre nicht mehr zur Verfügung. Beide haben sich auf und neben dem Feld als echte Führungsspieler präsentiert, die man an sich nicht ersetzen kann. „Natürlich wird uns Philip fehlen. Er war nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch daneben sehr wichtig. Er hinterlässt einen riesen Lücke. Genauso bei Wladi, aber Reisende soll man nicht aufhalten. Er muss aber auch jetzt zeigen, dass er die Qualität für die 3. Liga hat. Man hat dieses Jahr gesehen, dass er durch die Verletzung in der Vorbereitung es nicht geschafft hat Fuß zu fassen und weit weg war von den Leistungen der vergangenen Jahre. Natürlich ist es schwer die beiden zu ersetzen, aber wir werden wie immer das Beste herausholen“, gibt sich Grgic optimistisch.

Trotz dieser beiden Abgänge formuliert Grgic für die kommende Saison in der Oberliga-RPS als Ziel oben mitzuspielen. „Wir wollen ohne irgendwelchen Druck versuchen unter die Top drei vier Mannschaften zu kommen. Es wird auf jeden Fall wieder eine spannenden Saison mit drei vier guten Teams, die um den Aufstieg spielen werden.“ Zu diesen Top-Teams zählt Grgic neben dem SF Budenheim auch den Lokalrivalen SV 64 Zweibrücken, sowie als Geheimtip die HSG Rhein-Nahe Bingen. Will die VTZ im Konzert der Großen mitspielen, bedarf es aber noch der einen oder anderen Verstärkung. „Wir haben im Moment zehn Spieler im Kader und zwei Torhüter. Wir werden ein zwei junge Leute dabei haben und bräuchten noch ein zwei Spieler. Aber erstens muss man diese finden und zweitens müssen sie bezahlbar sein, was beides sehr schwierig ist. Wir bleiben aber dran, behalten Augen und Ohren offen und hoffen, dass sich noch was ergibt.“ Da ansonsten aber der Stamm der Mannschaft bis auf Wiese und Kurotschkin zusammengeblieben ist, kann man davon ausgehen, dass die Zweibrücker die anvisierten vorderen Plätze durchaus als realistische Zielsetzung nennen können. Dennoch wird es entscheidend sein, dass nach einer Saison, die nicht unbedingt das Selbstvertrauen der Spieler gefördert hat, ein guter Start in die Oberliga gelingt.

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