• „Der letzte Härtetest vor Saisonstart war für uns gelungen“

    „Der letzte Härtetest vor Saisonstart war für uns gelungen“

    Die Handballer der VTZ gewinnen den ersten Thiels-Park-Cup in Merzig und zeigen sich im Vergleich zur Vorwoche stark verbessert. VTZ-Coach Danijel Grgic lobte nach dem Turnier den Auftritt seiner Jungs, weil sie wieder die Abwehrarbeit boten, die er sich auch vorstellt und wünscht. Auch im Angriff war es dieses Mal bedeutend variabler als noch in der Vorwoche, was dann am Ende zum Turniersieg führte. Read More
  • Mitgliederversammlung der VTZ Saarpfalz

    Mitgliederversammlung der VTZ Saarpfalz

    Die VTZ Saarpfalz Homburg-Zweibrücken lädt am Mittwoch, 4. September, 19 Uhr, zur ordentlichen Mitgliederversammlung in den „Pfälzer Hof“, Oselbachstraße 92, in Zweibrücken ein. Auf der Tagesordnung stehen vor allem Berichte und die Entlastung des Vorstands. Anträge zur Tagesordnung müssen mindestens vier Tage vor der Versammlung dem Vorstand schriftlich vorliegen. Read More
  • 4. Sparkassen-Girls-Cup der VTZ Saarpfalz mit Topbesetzung

    4. Sparkassen-Girls-Cup der VTZ Saarpfalz mit Topbesetzung

    In diesem Jahr richtet die VTZ Saarpfalz am Samstag dem 24. und Sonntag dem 25. August zum vierten Mal in Folge den Sparkassen-Girls-Cup für leistungsorientierte Mädchenteams der C- und B-Jugend aus. Beide Turniere finden in der Westpfalzhalle statt und beginnen jeweils morgens um 9:30 Uhr (voraussichtliches Ende: ca. 18:00 Uhr). Wie in der Vergangenheit wird an beiden Turniertagen von der VTZ Saarpfalz für das leibliche Wohl der Teams und Fans gesorgt sein. Alle sportinteressierten Zweibrücker sind herzlich eingeladen die jungen Sportlerinnen und den Mädchenhandball durch ihr Kommen zu unterstützen! Read More
  • Nichts zu holen in Östringen

    Nichts zu holen in Östringen

    Nach den bislang so positiven Leistungen konnten die Handballer der VTZ beim Turnier in Östringen nicht daran anknüpfen. Die Saarpfälzer verloren alle vier Spiele gegen die überaus starken Konkurrenten und traten ohne Erfolgserlebnis die Rückreise an. Dennoch konnten auch hier wichtige Erkenntnisse gezogen werden, die es jetzt gilt auszuwerten und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Read More
  • VTZ-Girls-Cup 2019 für E- und D-Jugend-Teams

    VTZ-Girls-Cup 2019 für E- und D-Jugend-Teams

    Die VTZ Saarpfalz richtet auch in diesem Jahr Handballturniere für Mädchen der jüngeren Altersgruppen aus. Am Samstag, dem 17. August starten die jüngsten Handballerinnen der VTZ-E-Jugend bereits um 10 Uhr in der Westpfalzhalle. Für das Turnier haben neben den Gastgebern der TV Merchweiler, die HSG DJK Marpingen/SC Alsweiler, der TUS Brotdorf und der SV 64 Zweibrücken ihr Kommen zugesagt. Read More
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Das Abenteuer 3. Liga endet für die VTZ Saarpfalz nach nur einer Saison. Der Aufsteiger kann in der ersten Saisonhälfte noch gut mithalten. Zu Beginn der Rückrunde verlassen sie sogar kurzzeitig nach Siegen gegen die direkten Konkurrenten die Abstiegsränge. Dann aber verließ die Mannschaft von Trainer Danijel Grgic das Glück. Nach dem letzten Saisonsieg gegen den TVS Baden-Baden holten die Saarpfälzer in den darauffolgenden zehn Spielen nur noch einen Punkt und stiegen am Ende als Tabellenfünfzehnter ab. Nächstes Jahr will man in der Oberliga-RPS wieder eine gute Runde spielen und zu alter Stärke zurückfinden.

„Für mich persönlich war es eine enttäuschende Saison. Natürlich haben wir alle gewusst, dass es schwer wird und wir der Underdog sind, aber ich denke dennoch, dass wir genug Möglichkeiten hatten mehr Punkte zu sammeln, die wir nicht genutzt haben“, antwortet Grgic auf die Frage, wie er die Saison rückblickend einordnen würde. Die Stärke der wohl stärksten 3. Liga der Welt hat ihn aber kaum überrascht. „Die Liga war so, wie ich sie auch erwartet habe. Es gibt viele gute Mannschaften, die sehr gut ausgebildet sind und sehr schnell spielen. Das war vor allem auch den vielen Spielern geschuldet, die schon Erfahrungen in höheren Ligen gesammelt haben.“ Auf Zweibrücker Seite hingegen hatten nur wenige solche Erfahrungen bislang gemacht, was sich oftmals in der Schlussphase einer Partie bemerkbar machte. In den mangelnden Erfahrung und Routine machte Grgic aber nicht das Hauptmanko seiner Mannschaft aus, sondern vor allem Qualitativ hatte man wenig entgegenzusetzen. Zu allem Überfluss sah der ehemalige kroatische Nationalspieler auch zu wenig Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft, was er während der Saison bereits immer mal wieder bemängelt hat. „Das große Manko waren die Qualität sowie der Zusammenhalt des Kaders. Das war nicht wie in den vergangenen Jahren, weil man nicht das große Ganze im Blick gehabt hat als Mannschaft, sondern viel mehr die persönlichen Ziele in den Vordergrund gerückt hat.“ Dass die anderen Mannschaften weniger ausrechenbar waren in ihrem Spiel als die VTZ, weist Grgic entschieden zurück. „Die Qualität der Mannschaft gab einfach nicht mehr her. Auch andere Teams haben ihren Spielstil und ihre Spielzüge über 30 Spieltage gespielt und hatten auch zwei Sorten von Deckungen gehabt. Die anderen Mannschaften waren nicht variabler als wir“ erklärt Grgic. War man in den Spielzeiten davor noch viel über Fitness gekommen und wusste so enge Spiele zum Ende hin für sich zu entscheiden, konnten dieses Jahr diesen Trumpf nicht greifen. „Wir waren genauso fit, wie in den Jahren zuvor, aber diese Saison hat das nicht ausgereicht. Um in dieser Liga mitzuhalten, reichen drei Einheiten pro Woche nicht aus um alle Komponenten des Handballs zu trainieren.“ Diese Erkenntnisse liefern vielleicht die Erklärung für den verpassten Klassenerhalt, können die Enttäuschung aber dennoch kaum lindern.

Auf die Frage nach der besten Partie seiner Mannschaft in dieser Saison erklärt Grgic: „Alle Spiele, in denen wir Punkte geholt haben, waren für mich Highlights. Der Höhepunkt war wahrscheinlich der Heimsieg gegen Heilbronn.“ Als schlimmste Momente nennt er die beiden Heimniederlagen gegen den TV Willstätt sowie den HC Oppenweiler/Backnang. Aus Sicht vieler Fans dürfte aber mit Abstand die schlimmste Niederlage der Saison die Hinrundenpartie gegen die HG Saarlouis sein. Die VTZ führte nahezu über die komplette Spielzeit und hatte in der Westpfalzhalle lange Zeit als Sieger ausgesehen, doch mit dem Schlusspfiff entschied der Zweitligaabsteiger die Partie zu seinen Gunsten dank eines Treffers von Josip Grbavac.

In der kommenden Saison steht die VTZ Saarpfalz vor einem kleinen Umbruch. Mit Kapitän Philip Wiese und Kreisläufer Wladislaw Kurotschkin stehen Grgic nächste Saison die zwei wohl größten Stützen der Mannschaft der vergangenen Jahre nicht mehr zur Verfügung. Beide haben sich auf und neben dem Feld als echte Führungsspieler präsentiert, die man an sich nicht ersetzen kann. „Natürlich wird uns Philip fehlen. Er war nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch daneben sehr wichtig. Er hinterlässt einen riesen Lücke. Genauso bei Wladi, aber Reisende soll man nicht aufhalten. Er muss aber auch jetzt zeigen, dass er die Qualität für die 3. Liga hat. Man hat dieses Jahr gesehen, dass er durch die Verletzung in der Vorbereitung es nicht geschafft hat Fuß zu fassen und weit weg war von den Leistungen der vergangenen Jahre. Natürlich ist es schwer die beiden zu ersetzen, aber wir werden wie immer das Beste herausholen“, gibt sich Grgic optimistisch.

Trotz dieser beiden Abgänge formuliert Grgic für die kommende Saison in der Oberliga-RPS als Ziel oben mitzuspielen. „Wir wollen ohne irgendwelchen Druck versuchen unter die Top drei vier Mannschaften zu kommen. Es wird auf jeden Fall wieder eine spannenden Saison mit drei vier guten Teams, die um den Aufstieg spielen werden.“ Zu diesen Top-Teams zählt Grgic neben dem SF Budenheim auch den Lokalrivalen SV 64 Zweibrücken, sowie als Geheimtip die HSG Rhein-Nahe Bingen. Will die VTZ im Konzert der Großen mitspielen, bedarf es aber noch der einen oder anderen Verstärkung. „Wir haben im Moment zehn Spieler im Kader und zwei Torhüter. Wir werden ein zwei junge Leute dabei haben und bräuchten noch ein zwei Spieler. Aber erstens muss man diese finden und zweitens müssen sie bezahlbar sein, was beides sehr schwierig ist. Wir bleiben aber dran, behalten Augen und Ohren offen und hoffen, dass sich noch was ergibt.“ Da ansonsten aber der Stamm der Mannschaft bis auf Wiese und Kurotschkin zusammengeblieben ist, kann man davon ausgehen, dass die Zweibrücker die anvisierten vorderen Plätze durchaus als realistische Zielsetzung nennen können. Dennoch wird es entscheidend sein, dass nach einer Saison, die nicht unbedingt das Selbstvertrauen der Spieler gefördert hat, ein guter Start in die Oberliga gelingt.

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