• VTZ empfängt den HBW Balingen-Weilstetten II

    VTZ empfängt den HBW Balingen-Weilstetten II

    Die Handballer der VTZ empfangen am Samstag um 19 Uhr die Reserve der HBW Balingen-Weilstetten. Sechs Spieltage vor Schluss hat jede Partie Endspielcharakter. In den letzten beiden Partien schien dieser Druck jedoch die Mannschaft eher zu lähmen als zu beflügeln. Mit vier Punkten Rückstand zum rettenden Ufer sind die Chancen auf den Nichtabstieg seit dem letzten Wochenende auf ein Minimum geschrumpft. Wie auch immer es am Samstag bzw. am Ende der Saison aussieht, ist es jetzt dennoch wichtig eine Reaktion auf die letzten Auftritte zu zeigen. Read More
  • VTZ am Boden zerstört nach 26:36-Niederlage gegen den HCOB

    VTZ am Boden zerstört nach 26:36-Niederlage gegen den HCOB

    Der Vorjahresmeister der Oberliga-RPS, die VTZ Saarpfalz, kommt im Heimspiel gegen den HC Oppenweiler/Backnang nach der Pause böse unter die Räder. Mit 26:36 (15:16) verlieren sie am Ende sicherlich ein paar Tore zu hoch aber dennoch verdient die Partie und müssen den Traum vom Klassenerhalt langsam aber sicher ad acta legen. Die sonst so starke Abwehr konnte das agile und schnelle Spiel der Gäste nur phasenweise unterbinden, präsentierte sich aber zumeist zu löchrig. Bester Werfer der Saarpfälzer war Martin Mokris mit sieben Treffern. Read More
  • Zum Siegen verdammt

    Zum Siegen verdammt

    Die Luft wird dünner für die VTZ Saarpfalz in der 3. Liga Süd. Nach drei Niederlagen in Folge ist die Mannschaft von Trainer Danijel Grgic auf den vorletzten Rang abgerutscht und braucht dringend Punkte. Am Sonntag um 17 Uhr empfangen die Rosenstädter den HC Oppenweiler/Backnang, der zurzeit den 12. Platz in der Süd-Staffel belegt. Im Hinspiel trennten sich die beiden Mannschaften 30:30, wobei die VTZ, die knapp 90 Sekunden vor dem Ende noch mit zwei Toren führte, im Nachhinein von einem verlorenen Punkt sprechen musste. Read More
  • VTZ verliert das Derby in Saarlouis

    VTZ verliert das Derby in Saarlouis

    Die Handballer der VTZ verlieren das Derby gegen die HG Saarlouis mit 29:24 (12:11). Bis weit in die zweite Hälfte war es eine Partie auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für den Favoriten aus Saarlouis. Dann aber setzten sich die Gastgeber vorentscheidend ab und sicherten sich am Ende auch verdient den Derbysieg. Die beiden besten Werfer der Partie waren Philip Leist bei der HGS und VTZ-Mannschaftskapitän Philip Wiese mit jeweils sieben Treffern. Read More
  • „Wir müssen dafür sorgen, dass die Halle ruhig wird“

    „Wir müssen dafür sorgen, dass die Halle ruhig wird“

    Am Freitag kommt es in der 3. Liga Süd zum Derby des Handballverbands Saar. Die beiden aktuell besten saarländischen Mannschaften, die HG Saarlouis und die VTZ Saarpfalz, treffen im direkten Duell aufeinander. Bereits das Hinspiel war es eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit dem besseren und sicherlich auch glücklicheren Ende für den Zweitligaabsteiger aus Saarlouis. Auch für Freitag wird eine umkämpfte und spannende Begegnung erwartet. Anpfiff der Partie ist um 19:30 Uhr in der Stadtgartenhalle in Saarlouis. Read More
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Das große Pfalzderby zwischen der VTZ dem TuS Dansenberg war nur eine Halbzeit lang ein Kräftemessen auf Augenhöhe. In der zweiten Halbzeit hatte der Aufsteiger aus der Rosenstadt dem Tabellendritten nichts mehr entgegenzusetzen, der sich am Ende auch in der Höhe verdient mit 20:25 (10:11) durchsetzen konnten. Beste Spieler am Freitagabend waren der 10-fache Torschütze Jan Claussen und Torhüter Kevin Klier vom TuS Dansenberg. Bester VTZ-Schütze war Martin Mokris mit sechs Treffern.

„Es ist ein verdienter Sieg der Gäste. Wir sind direkt nach der Halbzeit auseinandergefallen“, sagte VTZ-Coach Danijel Grgic nach der Partie. Sein Trainerkollege gegenüber, TuS-Trainer Marco Sliwa, verriet indes, dass sein Matchplan voll auf ging. „Wir wollten in der zweiten Halbzeit die Partie mit Vollgas entscheiden“, sagte Sliwa. Die beiden Trainer waren sich in ihrer Analyse auch weitestgehend einig und haben beide eine umkämpfte Partie gesehen, wo auf Dansenberger Seite Jan Claussen und Kevin Klier aus einer insgesamt guten Mannschaftsleistung herausstachen. Sliwa beschrieb wie seine Mannschaft sich die ihr bietenden Räume geschickt nutzte, während Grgic aus VTZ-Sicht nicht anderes übrig blieb als die mangelnde Kompaktheit seiner Truppe kritisieren. Beide Einschätzungen auf jeden Fall richtig.

Die Partie begann mit leichten Vorteilen für die VTZ. Beide Mannschaften zeigten was ihre großen Stärke ist – die Defensive. Dennoch konnte man nie sagen, dass es langweilige Partie war. Beide Mannschaften schafften es aber den Anderen im Angriff weitestgehend den Wind aus den Segeln zu nehmen. Und während die Zweibrücker Torhüter an diesem Abend kaum ins Spiel fanden, zeigte sich Kevin Klier im TuS-Tor von seiner besten Seite. Spätestens seit Freitag wissen die Zweibrücker Handballfreunde und Fans, wieso Klier gerne als vielleicht bester Torhüter der Liga beschrieben wird. Insgesamt entschärfte der ehemalige Bundesliga-Torhüter 14 Bälle. Umso höher ist die gute Leistung der VTZ in der ersten Halbzeit zu bewerten. Nach 23 gespielten Minuten führten die Saarpfälzer etwas überraschend mit 10:8. Jetzt aber steigerten sich die favorisierten Dansenberger um das Trio Eisel, Claussen und Bösing, das die VTZ nie in den Griff bekam, und drehten die Partie bis zum Halbzeitpfiff in ein 10:11.

Während die VTZ an die gute Leistung aus der ersten Hälfte nicht mehr anknüpfen konnten, machten sich die Gäste auf die Partie frühzeitig zu entscheiden, was ihnen auch gelang. Die VTZ-Rückraumachse um Wiese, Paetow, Mokris und Kraucevicius fand kaum Mittel die TuS-Abwehr um Abwehrchef Christopher Seitz in Gefahr zu bringen. Der Mittelblock um Seitz und Claussen konnten auch Kreisläufer Wladislaw Kurotschkin weitestgehend ausschalten. Die Gäste-Abwehr wurde immer stärker, während die der VTZ vor allem mit dem alles überragenden Jan Claussen enorme Probleme hatte. Claussen glänzte nicht nur als Torschütze sondern war gefühlt an jedem TuS-Tor unmittelbar als Initiator oder Assistgeber beteiligt. Gleichzeitig muss man aber sagen, dass die VTZ hier nicht die nötige Aggressivität an den Tag legte und ihn zu leicht schalten und walten ließ. Da ist es auch vielleicht zu einfach es auf die schwache eigene Torhüterleistung zu reduzieren. In der 38. Spielminute führten die Gäste bereits mit 11:17 und blieben auch in der Folge die bessere Mannschaft. Grgic versuchte mit einigen Wechseln seiner Abwehr mehr Stabilität zur verleihen und dem Angriff mehr Konturen, doch irgendwie verpuffte nahezu jede Maßnahme des Ex-Profis.  Zehn Minuten vor dem Ende nahm er seine letzte Auszeit beim Stand von 16:22. Doch auch der letzte Pfeil im Köcher blieb nicht von Erfolg gekrönt. Zwei Minuten später entschied der Favorit nach einem Doppelschlag (16:24, 53.) die Partie endgültig zu seinen Gunsten. Am Ende konnten die Rosenstädter zumindest noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und Torwart-Routinier Christian Ruppert kam zu seinen ersten Minuten in der 3. Liga. Mit zwei sehenswerten Paraden war Ruppert einer der Lichtblicke des Abends aus VTZ-Sicht. Am Ende trennten sich die Mannschaften leistungsgerecht mit 20:25.

Nach dieser Niederlage bleibt die VTZ auf dem vorletzten Rang der 3. Liga Süd. Die Lage ist im Moment keineswegs prekär, aber sie wird im neuen Jahr auch nicht einfacher. Die Liga ist dabei sich immer weiter zu entzerren. So zum Beispiel haben sich die TSG Haßloch als auch der HC Oppenweiler/Backgang etwas von den Abstiegsrängen abgesetzt. Im neuen Jahr läuft es also auf einen Dreikampf zwischen dem TV Willstätt, dem TSV Neuhausen/Filder und der VTZ hinaus, wobei man den TVS Baden-Baden trotz seines Rückstands noch nicht gänzlich abschreiben sollte. Die drei Erstgenannten liegen aber zurzeit gleichauf mit acht Punkten. Zwei davon werden wohl den bitteren Gang in die Oberliga antreten müssen. Nur einer wird voraussichtlich jubeln. In Anbetracht des Spielplans, lässt sich die Aussage von VTZ-Coach Danijel Grgic, dass man Mitte Februar weiß wo die Reise hingeht, verdeutlichen. An den ersten drei Spieltagen im neuen Jahr geht es gegen die direkten Konkurrenten. Sollten diese Wochen überwiegend positiv gestaltet werden, ist noch alles drin.

Für die VTZ spielten:

Yannic Klöckner (1-25, 40-50, 4 Paraden), Sven Mevissen (25-40, 2 Paraden), Christian Ruppert (50-60, 2 Paraden) im Tor, Martin Mokris 6/3, Dusan Maric 3, Tomas Kraucevicius 3, Tom Paetow 3, Philip Wiese 2, Wladislaw Kurotschkin 2, Richard Wilga 1, Rade Radjenovic, Jacob Brauns, Laurynas Petrusis, Robin Schweitzer, Tobias Stauch

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