• VTZ verzweifelt am eigenen Angriff und verliert in Pforzheim

    VTZ verzweifelt am eigenen Angriff und verliert in Pforzheim

    Nach zwei Siegen in Folge landen die Handballer der VTZ wieder unsanft auf dem Boden der Tatsachen. Mit 31:23 (17:13) verlieren sie bei der TGS Pforzheim und müssen sich den Vorwurf gefallen lassen nicht am eigenen Limit gespielt zu haben. Bester Werfer des Aufsteigers war Martin Mokris mit sieben Treffern. Read More
  • „Ich denke, an guten Tagen können wir mit fast allen Teams mithalten“

    „Ich denke, an guten Tagen können wir mit fast allen Teams mithalten“

    Die Zuversicht bei den Handballern der VTZ ist zurück. Nach zwei Siegen in Folge haben sie die Abstiegsränge verlassen und können den Klassenerhalt wieder als realistisches Unterfangen ansehen. Am Samstag geht es zur TGS Pforzheim, die am vergangenen Wochenende den Wahnsinnslaufs der HSG Konstanz von 15 Siegen in Folge unterbrechen konnte. Im Kampf David gegen Goliath sollte den Zweibrückern aber vor allem das Hinspiel Mut machen. Hier konnte Aufsteiger den Favoriten überraschen und ergatterte einen verdienten Punkt. Read More
  • Die VTZ siegt im Kellerduell und verlässt die Abstiegsränge

    Die VTZ siegt im Kellerduell und verlässt die Abstiegsränge

    Die Handballer der VTZ gehen als großer Gewinner aus diesem Spieltag in der 3. Liga Süd. Im Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Sandweier mühen sich die Zweibrücker zu einem 28:24 (12:12). Durch den gleichzeitigen Erfolg des TV Willstätt beim TSV Neuhausen/Filder klettern die Saarpfälzer auf den 13. Rang, den ersten Nichtabstiegsplatz. Bester Werfer der Partie war einmal mehr Tom Paetow mit neun Treffern, der nur noch vom herausragenden Tomas Kraucevicius überragt wurde. Read More
  • Gegen Baden-Baden raus aus der Abstiegszone - Bach kommt für den Kreis

    Gegen Baden-Baden raus aus der Abstiegszone - Bach kommt für den Kreis

    Die Handballer der VTZ haben mit ihrem Sieg beim TV Willstätt die eigene Chance auf den Klassenerhalt erheblich verbessert. Nicht nur, dass sie mit diesem Sieg wieder gleichzogen sind mit dem TSV Neuhausen/Filder, der zurzeit auf dem ersten Nichtabstiegsplatz steht, sondern zeitgleich konnte auch der direkte Vergleich mit dem ebenfalls in Abstiegsnot befindlichen TVW dadurch gewonnen werden. Am Sonntag soll gegen den Tabellenletzten, den TVS 1907 Baden-Baden, der nächste Schritt gemacht werden. Anpfiff der Partie ist um 17 Uhr in der Westpfalzhalle. Read More
  • Überragende Abwehr und ein starker Klöckner im Tor sichern der VTZ zwei immens wichtige Punkte

    Überragende Abwehr und ein starker Klöckner im Tor sichern der VTZ zwei immens wichtige Punkte

    Die VTZ fährt bei ihrem Auswärtsspiel beim punktgleichen und ebenso abstiegsbedrohten TV Willstätt zwei enorm wichtige Punkte ein. Beim 18:22 (8:12) zeigen sich die Zweibrücker Handballer hochkonzentriert und gewinnen am Ende hochverdient diese so wichtige Partie. Grgic schwärmt nach der Partie von der überragenden Deckung seiner Mannschaft, die in Yannic Klöckner noch einen ganz starken Rückhalt hatte. Beste Zweibrücker Torschützen in einer torarmen Partie waren Kapitän Philip Wiese und Tomas Kraucevicius mit jeweils vier Treffern. Read More
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VTZ Kinderfasching

VTZ Kinderfasnacht 2019

 Die VTZ Saarpfalz zeigt im großen Derby mit der HG Saarlouis eine starke Leistung und hat den Favoriten am Rande einer Niederlage. Am Ende aber setzen sich die favorisierten Saarlouiser knapp und mehr als glücklich mit 26:27 (15:10) durch. HGS-Rückraumspieler Josip Grbavac stürzt die Zweibrücker mit seinem Siegtreffer in der Schlusssekunde ins Tal der Tränen. Bester Torschütze der VTZ war Laurynas Petrusis mit sechs Treffern.

Es war das erhoffte Derby der beiden besten Mannschaften des saarländischen Handballverbands. Es war eine spannende und hart umkämpfte Partie, die aber keineswegs unfair war. „Beide Mannschaften haben hart gespielt, aber meiner Meinung nach hielt sich das alles im Rahmen. Es waren keine unfairen Aktionen oder versteckten Fouls dabei“, sagte VTZ-Mannschaftskapitän Philip Wiese nach der Partie und bestätigte damit die allgemeine Meinung. Die VTZ zeigte in der ersten Halbzeit ihre bis dahin beste Saisonleistung. Die zweiten 30 Minuten gehörten dann den Gästen aus Saarlouis, die lediglich ein einziges Mal in der 2. Hälfte in Führung gingen. Das war mit dem Schlusspfiff. Beide Trainer waren sich bei der Pressekonferenz nach der Partie einig, dass ein Unentschieden gerecht gewesen wäre. VTZ-Coach Danijel Grgic, der nach der Partie wie in früheren Zeiten von den zahlreich angereisten HG-Fans gefeiert wurde, zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben alles versucht und uns super gewehrt. Die erste Halbzeit war überragend. Das waren die alten VTZ-Tugenden wie Kampf, Leidenschaft und Feuer“, sagte Grgic.

Den ersten Treffer der Partie erzielte HGS-Rückraumspieler Quentin Abadie per Siebenmeter (0:1, 2.). Nach dem Doppelschlag von Philip Wiese und Richard Wilga (2:1, 3.) übernahmen zunächst die Gäste das Kommando. Vier Minuten später führten die Gäste mit 2:4 und konnten diesen Vorsprung zunächst verteidigen. Nach zehn gespielten Minuten sollte sich langsam aber sicher das Blatt wenden. Die VTZ, die zwischenzeitlich 4:6 in Rückstand lag, wurde jetzt im Angriff wie in der Abwehr von Minute zu Minute stärker. Dem zwischenzeitlichen 6:6 (11.) durch den Zweibrücker Rechtsaußen Dusan Maric folgte das 7:6 (14.) durch den wiedergenesenen VTZ-Kreisläufer Wladislaw Kurotschkin. Dass Kurotschkin ganze drei Monate wegen eines Mittelfußbruchs ausgefallen war, merkte man ihm kaum an. Wie in alten Zeiten, war im Angriff wie in der Abwehr ein zentrales Element im VTZ-Spiel und machte insgesamt eine sehr ordentliche Partie. Nur Sekunden später dann bekam Tomas Kraucevicius glatt Rot nachdem er zuvor unglücklich Ivan Kucharik erwischt hatte. „Die rote Karte für Tomas tat weh. Ich glaube auch nicht, dass es Absicht war“, kommentierte Grgic die Entscheidung der Unparteiischen, die sich des Öfteren sehr kleinlich in der Regelauslegung zeigten, was beide Mannschaften gleichermaßen traf. Für ihn kam Laurynas Petrusis in die Partie, der fortan die ganze Last alleine schultern musste. Beim Stand von 7:7 in der 15. Spielminute nimmt Grgic seine erste Auszeit, die ihre Wirkung nicht verfehlen sollte. Fortan war die VTZ den Gästen aus Saarlouis in nahezu allen Belangen überlegen. Die Abwehr stand bombensicher und auch Yannic Klöckner im VTZ-Gehäuse zeigte eine Wahnsinnsparade nach der anderen. Insgesamt zehn Würfe entschärfte der Zweibrücker Goalie alleine im ersten Durchgang. Der HGS hingegen wollte so gut wie nichts mehr gelingen. In der Abwehr bekamen sie das ruhige und durchdachte Spiel der Hausherren nicht in den Griff. Auch im Angriff war jetzt der Wurm drin, obwohl Gäste-Coach Philipp Kessler mit Wechseln immer wieder versuchte neue Impulse zu geben. Fast zwölf Minuten lang blieb die VTZ jetzt ohne Gegentreffer und zog auf 12:7 (26.) davon. Dem zwischenzeitlichen 12:8 durch Abadie folgten zwei Treffer von Petrusis und Mokris (14:8, 29.). Zur Halbzeit führte die VTZ ebenso überraschend wie verdient mit 15:10.

Wer die Spiele der HG Saarlouis diese Saison verfolgt hat, wusste, dass das noch kein beruhigender Vorsprung war aus Sicht der VTZ. Die Grün-Weißen sind dafür bekannt gerade in der zweiten Halbzeit ihren besten Handball zu spielen. Während die VTZ weiterhin mit viel Ruhe versuchte ihre Angriffe aufzubauen, waren die Gäste jetzt bedacht mehr Tempo in die Partie zu bringen. „Wir wussten, dass dem Zweibrücker Innenblock irgendwann die Kraft ausgehen muss. Ich meiner Mannschaft in der Halbzeit gesagt, dass wir uns weiter an unseren Plan halten müssen“, erklärte Philipp Kessler nach der Partie. Nicht nur die Tempoverschärfung setzte den Hausherren jetzt immer mehr zu, sondern vor allem auch die Einwechslung des angeschlagenen Patrick Schulz ins HGS-Gehäuse. Er ersetzte in der zweiten Halbzeit den glücklosen Darius Jonczyk. Bis zum 21:18 (48.) behielt die VTZ die Partie zwar noch im Griff, jedoch merkte man den Jungs um Philip Wiese an, dass die Kräfte jetzt zusehends nachließen. Neben Schulz wusste jetzt vor allem Ivan Kucharik zu gefallen. Kucharik sorgte im Rückraum der Gäste für viel Druck. In der 50. Spielminute war es dann passiert. Philipp Leist erzielte für die Gäste den verdienten Ausgleich zum 21:21. Die Zuschauer hielt es jetzt in der sehr gut besuchten Westpfalzhalle kaum noch auf den Plätzen. Die VTZ ließ sich von dem Ausgleich aber keineswegs aus der Ruhe bringen. Beide Mannschaften kämpften verbissen mit viel Einsatz und Leidenschaft um jeden Ball. Das Spiel war sicher nicht hochklassig und ein handballerischer Leckerbissen, aber das müssen Derbys auch keineswegs sein um das Publikum mitzureißen. Was gerade in der zweiten Halbzeit auffiel, war vor allem, dass beide Mannschaften sehr nervös agierten und sich einige unnötige Ballverlust erlaubten. Die Crunchtime war aber jetzt eingeläutet. Die VTZ, der man das Fehlen von Kraucevicius jetzt immer mehr anmerkte, konnte dem Druck der Gäste Stand halten und ging immer wieder in Front. Der Zweitligaabsteiger hatte aber immer wieder die richtige Antwort parat. Bis zum Schluss blieb die Partie auf des Messers Schneide. Knapp eine Minute vor dem Ende beim Stand von 26:26 nimmt Grgic seine letzte Auszeit. VTZ-Rückraumspieler Tom Paetow, der letzte Saison noch für die HGS in der 2. Bundesliga auflief, nimmt sich den Wurf, der aber vom guten Patrick Schulz entschärft wird. Es kommt wie es kommen muss. Drei Sekunden vor dem Ende gibt es Freiwurf für die Gäste. Josip Grbavac positioniert sich hinter seinem Block, steigt hoch und trifft zum umjubelten Siegtreffer für den Zweitligaabsteiger.

Auch noch lange nach Spielende gab es von allen Seiten aufmunternde Worte für die Zweibrücker, die dem Zweitligaabsteiger mehr als nur ebenbürtig waren. Am Ende fehlte das berühmte Quäntchen Glück, das man nun mal braucht um solche Partien für sich zu entscheiden. Doch so gut die Leistung auch war, ist das Ergebnis niederschmetternd. Ziel muss es aber jetzt sein, diese Leistung nach Möglichkeit in die nächsten Partien mitzunehmen. Früher oder später werden dann auch die nächsten Punkte, die für den Klassenerhalt gebraucht werden, folgen.

Für die VTZ spielten.

Yannic Klöckner (1-60, 15 Paraden), Sven Mevissen (bei zwei Siebenmetern, einen gehalten), Christian Ruppert (n. e.), Laurynas Petrusis 6, Tom Paetow 5/2, Philip Wiese 4, Dusan Maric 3, Richard Wilga 3, Martin Mokris 3, Wladislaw Kurotschkin 2, Rade Radjenovic, Jacob Brauns, Tomas Kraucevicius, Robin Schweitzer, Alexey Wetz, Tobias Stauch

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