• „Jeder muss sich mehr fokussieren und besser vorbereiten“

    „Jeder muss sich mehr fokussieren und besser vorbereiten“

    Nach sieben Spieltagen zieht VTZ-Coach Danijel Grgic ein erstes Fazit. Der ehemalige Profi sieht viel Positives, hat aber auch einiges zu kritisieren. So fordert er viel mehr Disziplin im Spiel seiner Mannschaft, die sich zu oft selbst aus dem Tritt und so um den verdienten Lohn bringt. Gleichwohl betont er aber auch, dass seine Mannschaft genügend Qualität mit sich bringt, um die Liga zu halten. Read More
  • VTZ verliert nach guter erster Hälfte in Konstanz

    VTZ verliert nach guter erster Hälfte in Konstanz

    Nichts wurde es aus der erhofften zweiten Überraschung binnen weniger Tage. Die VTZ Saarpfalz verliert beim Zweitligaabsteiger HSG Konstanz nach guten ersten 30 Spielminuten mit 29:22 (13:11). Vor allem die vielen einfachen Ballverluste brachen dem Liganeuling in der zweiten Hälfte das Genick. Bester Zweibrücker an diesem Abend vor erneut Torhüter Sven Mevissen, der eine gute Vorstellung bot. Read More
  • VTZ III mit Sieg im ersten Heimspiel

    VTZ III mit Sieg im ersten Heimspiel

    Am Samstag, 29.09.2018, um 14 Uhr empfingen wir in unserer Westpfalzhalle HSG DJK Nordsaar 3, zu unserem zweiten Saison- und gleichzeitig ersten Heimspiel. Read More
  • Am Feiertag gegen den besten Kader der Liga

    Am Feiertag gegen den besten Kader der Liga

    Gerade erst hat man der TGS Pforzheim ein Unentschieden abgeknüpft, da wartet schon der nächste Brocken auf die Handballer der VTZ. Am Tag der Deutschen Einheit reisen sie zum Meisterschaftsfavoriten HSG Konstanz und wollen ab 17 Uhr da weitermachen, wo sie am Wochenende aufgehört haben. Für die HSG, die bereits zwei Niederlagen hat hinnehmen müssen, geht es darum sich weiter nach oben zu arbeiten und das erklärte Ziel den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga nicht aus den Augen zu verlieren. Read More
  • Paetow rettet VTZ hochverdienten Punkt – Geburtstagskind Mevissen im Tor mit überragender Leistung

    Paetow rettet VTZ hochverdienten Punkt – Geburtstagskind Mevissen im Tor mit überragender Leistung

    Die VTZ Saarpfalz sichert nach nervenaufreibenden 60 Spielminuten mit der Schlusssekunde einen hochverdienten Punkt. Der zehnfache Torschütze, VTZ-Rückraumspieler Tom Paetow, erzielte kurz vor Abpfiff den umjubelten Ausgleich zum 27:27 (12:14) gegen die TGS Pforzheim und machte die Überraschung perfekt. Neben Paetow wusste aber vor allem Torhüter Sven Mevissen, der an diesem Tag seinen 21. Geburtstag feierte, zu überzeugen und war mit insgesamt 18 Paraden ein ganz starker Rückhalt. Read More
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Bekanntmachung an die Mitglieder

Die Mitgliederversammlung der VTZ hat sich entschlossen, die monatlichen Beiträge um jeweils 1,50 € zu erhöhen.

Hintergrund sind die erheblich gestiegenen Aufwendungen für den Trainings- und Spielbetrieb. Nachdem die Mitgliedsbeiträge fast ein Jahrzehnt konstant gehalten werden konnten, war eine maßvolle Anhebung zum Inflationsausgleich erforderlich.

 

Der Vorstand

Die Handballer der VTZ sichern sich am Samstagabend beim 36:36 (18:20) gegen den TSV Neuhausen/Filder den ersten Punkt in der noch jungen Runde. So richtig freuen konnte man sich unmittelbar nach der Partie dennoch nicht, denn wenige Sekunden vor Ende der Partie war man in Führung und hatte Ballbesitz. Beste Zweibrücker waren der zehnfache Torschütze Tomas Kraucevicius und Torhüter Yannic Klöckner.

Die Partie am gestrigen Abend wird wohl keiner der Anwesenden, sei es als Spieler, Betreuer oder auch Fan, so schnell vergessen. Vor und während der Partie überschlugen sich die Ereignisse und rissen die Zuschauer von den Plätzen. Vor der Partie sorgte schon das Aufwärmen der VTZ für ungläubige Blicke. Kapitän Philip Wiese machte sich mit seiner Mannschaft warm, obwohl er nur vor knapp zwei Wochen die Diagnose Diskusverletzung im Handgelenk bekam. Ende letzter Woche, nach Besuch bei einem Spezialisten, stellte sich heraus, dass es sich hierbei wohl um eine ältere Verletzung handelt und die Schmerzen, einen anderen Grund haben. Nach Rücksprache mit dem Arzt wurde entschieden, dass man es nochmals beobachten wolle, er aber in der Zwischenzeit es erneut versuchen könnte. So stellte sich Wiese dick bandagiert in den Dienst der Mannschaft. Während von Wiese ein positives Zeichen ausging, war hinter dem Einsatz von Tomas Kraucevicius und Torhüter Yannic Klöckner auch im Vorfeld ein dickes Fragezeichen. Kraucevicius hatte sich im Abschlusstraining am Sprunggelenk verletzt und war auch beim Aufwärmen noch sichtlich gehandicapt. Klöckner hingegen konnte nach eineinhalbwöchiger Pause erst Ende der Woche wieder ins Training einsteigen. Doch genau die beiden avancierten an diesem Abend zu Zweibrückens besten Spielern und boten eine sehr starke Leistung.

Nicht wenige erwarteten vor Vorfeld der Partie viel Kampf und Krampf, da es in der noch jungen Saison bereits früh für beide Mannschaften um viel ging. Hinterher war man sich von allen Seiten einig, dass eine hochklassige Partie zweier guter Mannschaften war. Das Unentschieden war über das gesamte Spiel gesehen die logische Konsequenz und fair, was auch beide Trainer so sahen. „Am Ende ist es so, wie es auch sein sollte“, sagte Grgic nach der Partie. Auch das gute Schiedsrichtergespann Sakovski/Schneider trug mit seiner unaufgeregten und sehr ruhigen Spielleitung dazu bei, dass die Partie sich zu einem Handballfest entwickelte. Das Tempo der Partie war von der ersten Sekunde an sehr hoch. Nach knapp sechs gespielten Minuten ging die VTZ nach einem Treffer vom wiedergenesenen Tom Paetow mit 4:3 in Führung. Auch in der Folge suchten beide Mannschaften schnell den Weg zum Tor. Ständige Führungswechsel prägten die Partie. Beide Mannschaften wussten im Angriff zu glänzen, während die Abwehrarbeit nur bedingt gefallen konnte. Anders als in der Partie zuvor, versuchten es die Gäste mit einer defensiveren Einstellung. Die VTZ hielt hingegen zunächst an ihrer bekannten 3:2:1-Abwehr fest, die aber einige Probleme mit dem variablen und schnellen Spiel der Gäste des TSV Neunhausen/Filder hatte. Immer wieder löste die Mannschaft von TSV-Trainer Eckard Nothdurft auf zwei Kreisläufer auf und brachte so die Gastgeber ordentlich ins Schwimmen. VTZ-Coach Danijel Grgic versuchte in der ersten Halbzeit so ziemlich alles um mehr Struktur in die Abwehr zu kriegen. Aber auch die Einwechslung von Wiese, kurzzeitige Manndeckungen oder der Wechsel zur 6:0-Abwehrformation waren nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Im Angriff versuchten sich die Saarpfälzer ab Mitte der ersten Halbzeit mit dem siebten Feldspieler, was zunächst auch ganz gut funktionierte. Mit einem zusätzlichen Kreisläufer wurde versucht die TSV-Abwehr noch weiter in die Defensive zu rücken, um so mehr Platz für den Rückraum zu schaffen. Dieser taktische Kniff funktionierte auch ganz gut, auch wenn hier das Risiko sehr hoch war. Bis zum 15:15 (26.) konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Dann aber erspielten sich die Gäste einen ersten Vorsprung und nutzten einfache Fehler der Rosenstädter aus. Der eingewechselte TSV-Rückraumspieler Patrik Letzgus nutzte die Zweibrücker Passivität in der Abwehr aus und brachte mit einem Doppelschlag seine Mannschaft mit 16:19 in Führung. Zur Halbzeit führten die Gäste mit 18:20.

Die zweite Halbzeit begann aus Zweibrücker Sicht katastrophal. Immer noch mit dem siebten Feldspieler agierend, gingen die Gastgeber hohes Risiko, welches nicht nur nicht belohnt wurde, sondern auch gnadenlos bestraft wurde. Rückraumspieler Tom Paetow, der an diesem Tag zwischen Genie und Wahnsinn auf einem schmalen Grat wandelte, erlaubte sich innerhalb kürzester Zeit gleich drei einfache Abspielfehler. Wenig später reihte sich auch Rückraumspieler Martin Mokris ein und produzierte ebenfalls einen unnötigen Ballverlust. Diese vier Einladungen ließen sich die Gäste nicht nehmen und bauten innerhalb von knapp zweieinhalb Minuten den Vorsprung auf 18:24 (33.) aus. Ein Debakel schien sich für den Aufsteiger anzubahnen. „Das ist vollkommen klar, dass in dieser Phase bei meiner Mannschaft erstmal der Kopf runter geht“, sagte VTZ-Trainer Danijel Grgic nach der Partie. Seine Mannschaft stabilisierte sich in der Folge, aber die Gäste hatten das Spiel jetzt ganz klar in der Hand. Vor allem Linksaußen Daniel Roos war auf Seiten der Gäste jetzt nicht zu halten und bot eine fehlerfreie Vorstellung auf der Außenbahn. Bis zum 23:28 (41.) machte die Partie der VTZ wenig Hoffnung noch Zählbares mitnehmen zu können. Dann aber steigerte sich VTZ-Torhüter Yannic Klöckner, der in der Mitte der ersten Halbzeit für den glücklosen Sven Mevissen eingewechselt wurde, von Minute zu Minute und brachte mit seinen Paraden seine Mannschaft zurück in die Partie. „Wir versäumen es in dieser Phase uns weiter abzusetzen. Heute haben wir wenig technische Fehler produziert, aber dafür zu viele Fehlwürfe“, kritisierte der ehemalige Bundesligaspieler Eckard Nothdurft die Wurfausbeute seiner Mannschaft. Martin Mokris, der bei seinen drei Versuchen bei den Siebenmetern keine Nerven zeigte, verkürzte zunächst auf 24:28 (43.). Nach einem Doppelschlag von Kapitän Philip Wiese schmolz der Rückstand auf 26:28 (45.) auf. Das oft zitierte Momentum lag jetzt ganz klar auf Seiten der Saarpfälzer. Nothdurft versuchte mit einer Auszeit den Lauf der Zweibrücker früh zu unterbrechen – ohne Erfolg. Nach Treffern von Kraucevicius und Paetow glich die VTZ in der 47. Spielminute aus (28:28). Auch wenn die Gäste noch drei Mal vorlegen konnten, hatte man jetzt dennoch das Gefühl, dass die Partie langsam aber sicher in Richtung der Zweibrücker kippen würde. Und so war es dann auch. Der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Alexey Wetz brachte seine Mannschaft mit seinem ersten und einzigen Treffer die drei Tore Führung (34:31, 54.). „Wir waren auf einmal in Panik und hatten am Ende noch Glück den einen Punkt ergattert zu haben“, sagte Nothdurft nach der Partie. Seine Mannschaft ließ sich keineswegs hängen und blieb dran. Nach einem sehenswerten Dreher von VTZ-Rechtsaußen Dusan Maric (35:33), brachte wiederum TSV-Rechtsaußen Philipp Keppeler mit seinem Treffer zum 35:34 (57.) die Gäste wieder auf ein Tor heran. Wenig später bekamen sie per Siebenmeter die Chance zum Ausgleich. Grgic brachte Sven Mevissen rein, der den Siebenmeter direkt entschärfen konnte. Nur eine Minute später war es dann aber doch geschehen und Philipp Keppeler erzielte den Ausgleich zum 35:35 (59.). Spätestens jetzt hielt es in der Westpfalzhalle niemanden mehr auf seinem Platz. Der überragende Tomas Kraucevicius brachte seine Mannschaft erneut in Front. Da war noch etwas mehr als eine Minute zu spielen. Die Gäste spielten einen langen Angriff und suchten Geduldig ihre Chance. 30 Sekunden vor dem Ende bekamen sie einen Siebenmeter zugesprochen. Wie auch beim Siebenmeter vorher, hieß das Duell erneut Mevissen gegen Mönch. Und wieder blieb der 2,17 Meter große Hüne im Zweibrücker Tor Sieger. 17 Sekunden vor dem Ende nahm Grgic seine letzte verbliebene Auszeit um seine Mannschaft einzustellen. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Tom Paetow kommt an den Ball und zieht Richtung Tor. Ein TSV-Spieler entscheidet sich gegen ein Foul, verkürzt den Winkel und lässt Paetow werfen, dessen Wurf mit einer fantastischen Parade von Sebastian Arnold entschärft wird. Mit einem Pass über das ganze Feld wird Lucca Holder gesucht, der bei der Ballannahme noch etwas Glück hat und mit der Schlusssekunde den umjubelten Ausgleich zum 36:36 für die Gäste erzielt. Freude und Erleichterung auf der einen Seite. Tiefe Trauer und ungläubige Blicke auf der anderen.

„Tom hat heute Lehrgeld gezahlt. Insgesamt ist das Unentschieden nach dem Spielverlauf Ok, auch wenn das letzte Gefühl so ein Negatives ist“, sagte Grgic nach der Partie. Diesen Abend wird wohl kaum einer der Protagonisten so schnell vergessen. Was für beide Mannschaft bleibt, ist, dass es ein Schritt in die richtige Richtung war. Beide Mannschaften haben sich ihren ersten Punkt redlich verdient. Was der am Ende wert ist, wird sich nach dem letzten Spieltag zeigen.

Für die VTZ spielten:

Sven Mevissen (1-18, 58-60, 5/2 Paraden), Yannic Klöckner (19-58, 14/1 Paraden) im Tor, Tomas Kraucevicius 10, Martin Mokris 8/3, Tom Paetow 6, Philip Wiese 4, Richard Wilga 3, Dusan Maric 3, Laurynas Petrusis 1, Alexey Wetz 1, Jacob Brauns, Rade Radjenovic, Robin Schweitzer, Tobias Stauch

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