• Trotz starker Leistung keine Punkte

    Trotz starker Leistung keine Punkte

    Die VTZ Saarpfalz zeigt im großen Derby mit der HG Saarlouis eine starke Leistung und hat den Favoriten am Rande einer Niederlage. Am Ende aber setzen sich die favorisierten Saarlouiser knapp und mehr als glücklich mit 26:27 (15:10) durch. HGS-Rückraumspieler Josip Grbavac stürzt die Zweibrücker mit seinem Siegtreffer in der Schlusssekunde ins Tal der Tränen. Bester Torschütze der VTZ war Laurynas Petrusis mit sechs Treffern. Read More
  • „Es wird ein cooler Vergleich“

    „Es wird ein cooler Vergleich“

    Für die Handballer der VTZ steht am Freitag das große Highlight dieser Runde auf dem Programm. Sie treffen beim großen Derby des saarländischen Handballs auf den Zweitligaabsteiger aus Saarlouis. Die HGS hat sich nach einer schwierigen Vorbereitung, die geprägt von viel Verletzungspech war, stabilisiert und ruft Woche für Woche starke Leistungen ab. Im ersten Vergleich zwischen diesen beiden Vereinen seit neun Jahren wollen die Zweibrücker die favorisierten Saarlouiser nicht nur ärgern, sondern vielleicht sogar überraschen. Anpfiff der Partie ist um 20 Uhr in der Westpfalzhalle. Read More
  • TuS Fürstenfeldbruck eine Nummer zu groß für die VTZ

    TuS Fürstenfeldbruck eine Nummer zu groß für die VTZ

    Die Handballer der VTZ kassieren ihre zweite Niederlage in Folge und rutschen auf einen Abstiegsplatz ab. Gegen den TuS Fürstenfeldbruck liegt der Aufsteiger in die 3. Liga über die gesamte Spielzeit in Rückstand und verliert am Ende mit 25:28 (11:14). Die Zweibrücker erlauben sich schlicht und ergreifend zu viele Fehler und müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie über weite Strecken der Partie unter ihren Möglichkeiten blieben. Erfreulich aus Zweibrücker Sicht ist aber, dass Kreisläufer Wladislaw Kurotschkin wieder mitwirken kann und gegen den TuS seine ersten Spielminuten in dieser Saison absolviert hat. Read More
  • Wiedergutmachung ist angesagt

    Wiedergutmachung ist angesagt

    Am Sonntag um 17 Uhr empfangen die Handballer der VTZ den TuS Fürstenfeldbruck. Nach der höchsten Saisonniederlage der Zweibrücker in Balingen ist jetzt Wiedergutmachung angesagt. Leichter gesagt als getan, denn der derzeitige Tabellenfünfte ist ein ähnliches Kaliber wie die Balinger in der Vorwoche. Ohne eine erhebliche Leistungssteigerung, wird man am Sonntag wohl kaum eine Chance haben. Read More
  • VTZ kommt mit höchster Saisonniederlage aus Balingen zurück

    VTZ kommt mit höchster Saisonniederlage aus Balingen zurück

    Die Handballer der VTZ kassieren bei der HBW Balingen-Weilstetten II eine sehr bittere und hohe Auswärtsniederlage. Beim 29:17 (13:8) in Sparkassen Arena konnten die Schützlinge von VTZ-Coach Danijel Grgic bis in die 24. Spielminute die Partie komplett offen halten, ehe sie dann in der Folge komplett auseinanderfielen. Grgic bemängelt dabei vor allem, dass es aus seiner Sicht ein Rückfall in alte Zeiten war. Read More
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Die Handballer der VTZ verlieren ihre drei Auftritte beim Ernst-Thiel-hummel-Cup und schließen das Turnier als Achter ab, was bei dieser namenhaften Konkurrenz auch kaum anders zu erwarten war. Dennoch zeigte man sich auf Zweibrücker Seite recht zufrieden mit den eigenen Auftritten und dem Turnier an sich. Zwei Verletzungen trüben jedoch den guten Eindruck, denn die Grgic-Jungs hinterlassen haben. Kreisläufer und Führungsspieler Wladislaw Kurotschkin fällt mit Mittelfußbruch mindestens acht Wochen aus und auch Neuzugang Dusan Maric fällt vorerst mit einer Schulterprellung aus. Dafür hat sich aber auf der Torhüterposition etwas getan. 

Dass die VTZ Saarpfalz gegen fünf europäische Erstligisten sowie die HG Saarlouis, letztjähriger Zweitligist, und den TuS Dansenberg, der letztes Jahr ein sehr ordentliche Runde in der 3. Liga gespielt hat und sich vor der Saison sehr stark verstärkt hat, als letztjähriger Oberligameister nur Außenseiterchancen haben würde, sollte im Vorfeld auch den kühnsten Optimisten klar gewesen sein. Die Mannschaft um Kapitän Philip Wiese zeigte aber in allen drei Partien ansehnlichen Handball und hätte mit etwas Glück auch einen Sieg feiern können. „Ich denke, dass wir uns gut verkauft haben“, sagte Grgic nach dem Turnier. Bereits vor der ersten Partie hatten die Zweibrücker noch eine erste Überraschung. Torhüter Sven Mevissen war über das Wochenende zur Probe da und hinterließ einen guten Eindruck. „Unser Gasttorhüter ist ein super netter Kerl und war auch sehr gut. Ich hoffe, dass wir uns in den nächsten Tagen einigen können und er zu uns wechselt.“ Dieser Wunsch wurde nur wenige Stunden später erhört. Die Verantwortlichen der VTZ konnten den 20-jährigen von einem Wechsel in die Rosenstadt überzeugen. Er wird zusammen mit Yannic Klöckner das neue Gespann der VTZ bilden. Routinier Christian Ruppert bleibt als Backup weiterhin erhalten.

Im ersten Spiel bekamen es die Saarpfälzer direkt mit einem der Turnierfavoriten zu tun. Gegen den Bundesligisten SG BBM Bietigheim war wie zu erwarten nichts zu holen, obwohl gerade die Anfangsphase der Partie offen gestaltet werden konnte. Der Bundesligist brauchte etwas, bis er in Schwung kam und nutzte vor allem die einfachen Ballverluste des Neudrittligisten. Mitte der ersten Halbzeit dann verletzte sich auch noch Kreisläufer Wladislaw Kurotschkin so schwer am Fuß, dass er nicht mehr mitwirken konnte und direkt ins Krankenhaus gebracht wurde. Am Abend dann wurden die schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Kurotschkin zog sich einen Mittelfußbruch zu und wird seiner Mannschaft mindestens acht bis zehn Wochen fehlen. Für die VTZ wie für Kurotschkin selbst ist das eine ganz bittere Pille, die sie schlucken müssen. „Wladi ist unser Fels in der Brandung und kaum zu ersetzen für uns. Das ist wirklich mehr als schade. Wir müssen jetzt alle enger zusammenrücken um diesen Ausfall irgendwie kompensieren zu können“, erklärt Grgic, der jetzt schon vor Beginn der Runde Angriff wie Abwehr ordentlich umbauen muss, denn Kurotschkin ist eine der zentralen Figuren im VTZ-Spiel. Kurotschkin selbst zeigte sich heute gleichermaßen enttäuscht wie kämpferisch und erklärt: „Ich habe mich sehr gefreut auf die Runde und die Vorbereitung verlief bis jetzt auch super. Kann man aber jetzt nicht mehr ändern. Es tut mir für die Jungs sehr leid, aber wir müssen jetzt trotzdem weiter Gas geben, denn wir sind auch dem richtigen Weg. Ich persönlich werde natürlich alles geben um möglichst schnell und noch stärker zurückzukommen, damit ich der Mannschaft wieder helfen kann.“ In der zweiten Halbzeit konnten die Zweibrücker gegen den Bundesligisten die Fehlerzahl minimieren und die Partie jetzt wieder offener gestalten. Am Ende verloren sie mit 20:14 was man durchaus als Erfolg werten darf.

In der zweiten Partie ging es gegen den österreichischen Vertreter aus Bregenz, der gegen den Ligakonkurrenten der VTZ, den TuS Dansenberg, klar mit 13:7 verlor. Die VTZ zeigte hier ihre beste Turnierleistung und hätte einen Sieg durchaus verdient gehabt. „Meiner Meinung nach war die Niederlage nach Siebenmeterwerfen für uns unverdient“, sagte Grgic. Aus den leichten Vorteilen, die sich die VTZ früh erarbeiten konnte, konnte der letztjährige Oberliga-Meister allerdings keinen Profit schlagen. Die Mannschaft aus Bregenz blieb dran und rettete sich ins Siebenmeterwerfen, wo sie dann die besseren Nerven bewies. Mit etwas mehr Glück hätte auch die VTZ diese Partie siegreich gestalten können und gegen die HG Saarlouis um Plätz fünf spielen. So blieb ihnen am Sonntag nur die Partie um Platz sieben gegen die Schweizer aus Basel.

Gegen den RTV 1879 Basel musste Grgic auf den nächsten Spieler verzichten. Rechtsaußen Dusan Maric zog sich in der Partie gegen Bregenz Handball nach einem unglücklichen Zusammenstoß eine Schulterprellung zu und konnte gegen Basel auch nicht eingesetzt werden. Der ohnehin schon schmale Zweibrücker Kader schrumpfte weiter zusammen. Dennoch ließen sich die Rosenstädter auch davon nicht entmutigen und warfen nochmal alles in die Waagschale. „Es war bis zum Ende ein harter und spannender Fight zwischen beiden Mannschaften. Leider haben uns die beiden Zeitstrafen in der zweiten Halbzeit sehr wehgetan, denn der Gegner nutzte sie um auf drei Toren davonzuziehen, was wir nicht mehr einholen konnten“, erklärte Grgic die Schlüsselszenen. Auch das dritte Spiel ging mit 30:27 verloren, womit den Zweibrückern nur der undankbare achte Platz blieb. Der VTZ-Coach zieht dennoch eine positives Fazit und erklärt: „Für uns war es in der Summe ein gelungenes Trainingswochenende. Wir hatten Testspiele mit starken Gegnern und ich bin sehr zufrieden mit dem wie wir uns präsentiert haben. Natürlich bleibt aber ein mehr als fader Beigeschmack nach den beiden Verletzungen von Wladi und Dusan.“

Den Cup gewann die Mannschaft der SG BBM Bietigheim nach einem hitzigen Finalspiel gegen den französischen Erstligisten aus Dünnkirchen. Dritter wurde die TSG Friesenheim, die das kleine Finale gegen den TuS Dansenberg für sich entscheiden konnte. Fünfter wurde Bregenz Handball, das gegen die HG Saarlouis nichts anbrennen ließ.

In den kommenden Wochen geht es an den Feinschliff, wobei die Arbeit mit dem Ball in den Vordergrund gerückt wird. Dienstag und Mittwoch stehen die nächsten Einheiten auf dem Programm, ehe es am Donnerstag ins Trainingslager in die Schweiz geht. Der viertägige Ausflug wird vor allem dahingehend genutzt, dass es in Richtung Team Building geht und die Mannschaft enger zusammenrückt. Mit dabei ist dann auch Neuzugang Sven Mevissen.

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