• H2: Sehr gut gespielt und dennoch verloren

    H2: Sehr gut gespielt und dennoch verloren

    Auch wenn es für die zweite Mannschaft der VTZ erneut nicht zu einem Sieg gereicht hat, kann sie dennoch mit der gezeigten Leistung mehr als zufrieden sein. Bei der 30:26 (15:16) Niederlage beim Ligaprimus HWE Homburg zeigte die Mannschaft von VTZ-Trainer Marek Galla eine sehr starke Leistung und konnte die Partie lange offen halten. Bester Torschütze der Partie war der junge Robin Schweitzer mit sechs Treffern. Read More
  • H1: Mangelnde Durchschlagskraft im Angriff bringt Niederlage

    H1: Mangelnde Durchschlagskraft im Angriff bringt Niederlage

    Die Handballer der VTZ können auch bei diesem Anlauf nichts Zählbares aus Saulheim mitbringen. Mit 26:22 (13:11) verlieren sie bei der SG Saulheim und bleiben dabei vor allem im Angriff weit unter ihren Möglichkeiten. VTZ-Trainer Danijel Grgic bemängelte eine mutlose und schwache Vorstellung seiner Mannschaft. Bester Zweibrücker Torschütze war Kapitän Philip Wiese mit acht Treffern. Read More
  • H1: Dieses Jahr soll es endlich klappen

    H1: Dieses Jahr soll es endlich klappen

    Für Danijel Grgic und seine Mannschaft geht es am Samstag nach Saulheim. Wenn um 18:30 Uhr im Ritter-Hundt-Zentrum die Partie angepfiffen wird, wollen die Zweibrücker Handballer zeigen, dass sie auch in Saulheim gewinnen können. Bislang zeigten sich Jahr für Jahr beide Mannschaften als sympathische Gäste und ließen die Punkt brav zurück. Dieses Jahr soll nun endlich der erste Auswärtssieg gegen Saulheim gefeiert werden. Read More
  • H2: „Mit 21 Toren kannst du kein Spiel gewinnen“

    H2: „Mit 21 Toren kannst du kein Spiel gewinnen“

    Die zweite Mannschaft der VTZ zeigt sich in ihrem Heimspiel gegen die HSV Merzig-Hilbringen stark verbessert, muss sich aber dennoch in der Schlussphase geschlagen geben. Nach der 21:24 (11:13)-Heimniederlage bleiben die Zweibrücker weiterhin punktloses Tabellenschlusslicht der Saarlandliga. Bester Torschütze der VTZ II war Dominik Rifel mit sechs Treffern. Read More
  • H1: Grgic trotz Sieg unzufrieden

    H1: Grgic trotz Sieg unzufrieden

    Die Handballer der VTZ gewinnen ihr Heimspiel gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen mit 27:23 (13:7). Auch wenn es ein nie gefährdeter Start-Ziel-Sieg war, zeigte sich Coach Danijel Grgic nach der Partie nur bedingt zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die gerade in der Schlussphase stark nachließ. Bester Torschütze auf Zweibrücker Seite war Wladislaw Kurotschkin mit sieben Treffern. Read More
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Eine tolle Saison aus Sicht der Handballer der VTZ ist zu Ende. Wenige Wochen nach Rundenende stand Erfolgstrainer Danijel Grgic dem Pfälzischen Merkur Rede und Antwort und ließ die Saison nochmal aus seiner Sicht Revue passieren. 

(Das Trainerteam der VTZ um Chefcoach Danijel Grgic hatte diese Saison eine Menge Spaß)

Pfälzischer Merkur: Herr Grgic, herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Saison. Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem ersten Jahr bei der VTZ?

Danijel Grgic: Ich denke, dass wir die in uns gesteckten Erwartungen mehr als übertroffen haben. Im Vorfeld habe ich auf eine gute Saison gehofft und war mir auch sicher, dass wir oben mitspielen können, denn die Mannschaft hat von der ersten Einheit eine gute Stimmung gezeigt. Man merkte früh, dass die Chemie zwischen den Jungs stimmt. Aber nicht nur innerhalb der ersten Mannschaft hat eine gute Stimmung, sondern man muss viel mehr sagen, dass es bei der VTZ generell stimmt und alle Beteiligten zu diesem Wohlfühlklima beigetragen haben. Die Unterstützung durch den Vorstand, meiner Trainerkollegen Marek Galla und Kai Schumann aber auch das ganze Umfeld ist überragend. Alles in allem muss man sagen, dass es eine sehr gute Saison war.

Pfälzischer Merkur: Wo sehen Sie die größte Stärke Ihrer Mannschaft?

Danijel Grgic: Auch hier muss ich sagen, dass der Schlüssel zum Erfolg die gute Stimmung und der enorme Einsatz meiner Jungs ist. Sie haben einen unbändigen Hunger nach Erfolg und wollen was reißen. Durch den Neuaufbau, den die VTZ eingeleitet hat, hat jeder seine Chance die VTZ wieder zur Stärke vergangener Tage zu führen. Jeder möchte dem Projekt seinen Stempel aufdrücken, was sich in jeder Einheit und jedem Spiel wiederspiegelt.

Pfälzischer Merkur: Wo sehen Sie die größte Schwäche Ihrer Mannschaft?

Danijel Grgic: In meinen Augen hat meine Mannschaft eigentlich keine Schwächen. Was uns aber hier und da etwas gefehlt hat, war Routine und Kaltschnäuzigkeit. Gerade in den Spielen gegen vermeintlich schwächere Gegner haben wir etwas Lehrgeld zahlen müssen.

Pfälzischer Merkur: Vor der Runde wurden Ihre Mannschaft hier und da zu den Abstiegskandidaten gezählt. Der Kern der Mannschaft bleibt für die kommende Saison zusammen. Denken Sie, dass sie auch nächsten Saison eine ähnliche Platzierung erreichen können, auch wenn der „Überraschungseffekt“ verflogen ist?

Danijel Grgic: Ehrlich gesagt, hat uns diese Aussage schon etwas amüsiert. Wir haben den Artikel damals ausgedruckt und an die Kabine geheftet mit dem Ziel es jedem zu zeigen, dass wir nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben werden und uns eher nach oben orientieren wollen. Am Anfang galten wir dennoch als kleine Überraschung, doch spätestens nach dem achten Spieltag war jedem Kontrahenten klar, was auf ihn zukommt. Obwohl die „Überraschung“ zu dem Zeitpunkt keine mehr war, sind wir bis zum Ende der Saison im stärker geworden. Dass die Mannschaft größtenteils zusammenbleibt, ist dennoch ein Pluspunkt. Uns haben zwar einige Spieler aus unterschiedlichsten Gründen verlassen, aber das gehört zum Sport dazu. Ich bin aber dennoch überzeugt, dass unsere drei neuen Jungs aus Saarlouis die entstandene Lücke schließen werden können und wir mehr als nur guten Ersatz gefunden haben. Wenn wir erneut mit voller Hingabe und Konzentration an die Saison gehen, denke ich, dass wir auch kommende Runde eine gute Rolle spielen werden.

Pfälzischer Merkur: Wie erwarten Sie die Liga in der kommenden Saison? Mit gleich zwei Absteigern aus der 3. Liga, SV64 und VTV Mundenheim, sollte diese ja ein Stück stärker werden.

Danijel Grgic: Es wird auf jeden Fall sehr interessant. Für uns kommt jetzt noch ein Stadtderby hinzu, was immer etwas ganz Besonderes ist. Ansonsten sehe ich keinen klaren Favoriten, da ich die Liga nächste Saison für sehr ausgeglichen halte. 4-5 Mannschaften werden um den Aufstieg kämpfen. Mundenheim und der SV haben sicherlich Erfahrungen aus der 3. Liga mitnehmen können, die ihnen nächste Saison weiterhelfen, aber da gibt es noch ein paar weitere Mannschaften, die da oben ein Wörtchen mitreden können, wie zum Beispiel die HF Illtal aber auch wir selbst. Eins ist aber jetzt schon klar. Es gibt keine einfachen Spiele. Kommende Runde muss man jedes Spiel Vollgas geben, wenn man die zwei Punkte erobern will.

Pfälzischer Merkur: Wie wichtig war der Aufstieg der VTZ 2 für Ihre Arbeit in der kommenden Runde, auch im Hinblick darauf, dass die Mannschaft nochmals jünger wird?

Danijel Grgic: Für den ganzen Verein war der Aufstieg sehr wichtig und erfüllt uns alle mit viel Stolz. Wir hatten als Verein das Ziel mit der zweiten Mannschaft wieder in der höchsten saarländischen Spielklasse vertreten zu sein und haben dementsprechend auf dieses Ziel hingearbeitet. An dieser Stelle muss man natürlich sagen, dass Marek Galla, mit dem ich auch bei der ersten Mannschaft sehr eng zusammenarbeite, überragende Arbeit geleistet hat. Ich freue mich für die Mannschaft und denke, dass sie auch in der Saarlandliga eine gute Rolle spielen wird.

Pfälzischer Merkur: Der Pokalsieg im innerstädtischen Vergleich mit dem Lokalrivalen SV64 war sicherlich das Highlight der Saison. Ganz ehrlich, wieviel rechneten Sie sich noch aus, nach der doch klaren Niederlage im Halbfinalturnier und dem schwachen Start im Finalspiel?

Danijel Grgic: Vorneweg, ich bin ein Optimist. Auch nach der Niederlage beim Halbfinalturnier blieb ich zuversichtlich, da es in meinen Augen für mich keine wirklich Standortbestimmung war. Wir hatten nach der Winterpause nur wenig trainiert und wollten uns erst einmal „nur“ für das Pokalfinale qualifizieren. Das hatten wir geschafft und mit durch die deutliche Niederlage waren wir schon irgendwo in der Außenseiterrolle nach Saarbrücken gereist. Im Finale dann hat man unsere zwei Gesichter gesehen. Am Anfang waren wir etwas gehemmt und haben zu ängstlich agiert. Folgerichtig haben wir dann auch mit fünf Toren hinten gelegen, ehe wir langsam zu unserem Spiel fanden. Als die Angst verschwunden war, ist die Mannschaft aufgeblüht und hat den Gegner an die Wand gespielt. Und genau das, ist eines der Markenzeichen dieser Truppe. Sie geben niemals auf und fighten bis zum Schluss.

Pfälzischer Merkur: Wie lautet Ihr Fazit der Saison?

Danijel Grgic: Wenn man Vizemeister und Pokalsieger wird, kann man schon von einer erfolgreichen Saison sprechen. Ich bin aber allerdings eher der Typ Mensch, der sich nicht nur auf den Lorbeeren ausruht, sondern viel mehr an die Niederlagen denkt. Wir hatten einige vermeidbare Niederlagen, die den ganz großen Coup verhindert haben. Trotzdem muss man sagen, dass die Jungs gezeigt haben, dass sie große Qualität haben und in die Spitze der Liga gehören.

Pfälzischer Merkur: Welcher Ihrer Jungs hat Sie am meisten überrascht? Wer hat den größten Sprung nach vorne gemacht?

Danijel Grgic: Hmm, das ist immer schwer zu sagen, da doch einige sich hervorgetan haben. Nehmen wir mal die beiden Torhüter. Yannic Klöckner hat eine überragende Runde gespielt, was gerade nach der für ihn sehr unbefriedigenden vorangegangenen Saison nicht so selbstverständlich war. Philipp Serr hat gerade am Anfang der Saison ganz starke Partien gezeigt, womit man im Vorfeld auch nur bedingt rechnen konnte, da er in der vorangegangen Saison eher weniger zum Einsatz kam. Ansonsten kann man hier sicherlich Wladislaw Kurotschkin aufführen, der sich in jedem Spiel vorbildlich in den Dienst der Mannschaft gestellt hat. Sein bedingungsloser Einsatz und Kampf um jeden Zentimeter haben ihn schnell zu einem der Führungsspieler gemacht, was auch so nicht zu erwarten war. Am meisten imponiert hat mir aber unser Kapitän Philip Wiese. Als alter Hase hat er die jungen Spieler geführt und sich stets sehr professionell und vorbildlich verhalten. Da wir selbst noch gegeneinander gespielt hatten, war ich schon etwas gespannt wie die Arbeit mit ihm würde klappen, doch Philip hat mich vom ersten Tag an überzeugt. Jedes Training, jedes Spiel hat er daran gearbeitet besser zu werden und hat die Tipps, die ich ihm versucht habe mit auf den Weg zu geben, im Spiel, aber vor allem auch im Training, immer versucht umzusetzen und sich einfach ständig weiter zu verbessern. Er ist ein wahrer Kapitän und ich bin sehr froh, dass er uns noch erhalten bleibt. 

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